Entsorgungsverfahren: Kehrichtverbrennungsanlagen KVA
In der Schweiz müssen sämtlichen brennbaren, nicht verwerteten Abfälle in geeigneten Anlagen verbrannt werden. Der grösste Teil dieser Stoffe gelangt in eine der 28 Kehrichtverbrennungsanlagen.
Seit dem 1.1.2000 müssen in der Schweiz sämtliche nicht verwerteten, brennbaren Abfälle in geeigneten Feuerungsanlagen verbrannt werden (Ablagerungsverbot). Mit der Inbetriebnahme der KVA Thun ab 2004 stehen in der Schweiz 3.29 Millionen Tonnen Verbrennungskapazität zur Verfügung. Dies reicht aus, um fortan gänzlich auf die Ablagerung brennbarer Abfälle zu verzichten.
Studie zum Trockenaustrag von KVA-Schlacke
Studie zur Schlackequalität in 7 KVA der Schweiz - Investigation sur la qualité du mâchefer de 7 usines suisses d'incinération de déchets
Brennbare Abfälle in KVA und auf Deponien
Energieproduktion in Kehrichtverbrennungsanlagen
Schadstoffemissionen
In den letzten Jahren sind grosse Summen in die qualitative Verbesserung der KVA investiert worden, insbesondere in die Ausrüstung zur Reinigung der Rauchgase. Überall werden mit Elektrofiltern Flugasche und Staub zurückgehalten. Gasförmige Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Salzsäure werden weitestgehend mittels Gaswäschern entfernt. Entstickungsanlagen (Denox) stehen seit 2002 ebenfalls überall in Betrieb. Der Anteil der KVA an der Emission von Stickoxiden, welche zum Sommersmog beitragen, geht damit von 3,1 Prozent (1995) auf 0,9 Prozent (2000) zurück. Erwünschter Nebeneffekt: Die Emission von hochtoxischen Dioxinen und Furanen reduziert sich gesamtschweizerisch auf einige Gramm pro Jahr - also auf weniger als ein Zwanzigstel der Menge vor Installation der Denox-Anlagen.
Animierter KVA-Rundgang
Lernen Sie am Beispiel der KVA Luzern eine moderne KVA kennen. Ein animierter Rundgang zeigt Ihnen die einzelnen Prozessschritte. Für diesen Rundgang benötigen Sie das Macromedia Flash Plugin.