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Industrieunfälle haben grenzüberschreitende Auswirkungen und erfordern eine internationale Zusammenarbeit. Deshalb wurde ein Übereinkommen der UNO-Wirtschaftskommission für Europa ausgearbeitet, das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist. Für bestimmte Transitionsländer ist die Anwendung des Übereinkommens aber noch schwierig. 2004 hat die Konferenz der Vertragsparteien daher beschlossen, ein Unterstützungsprogramm für Staaten aus dem Osten und Südosten Europas, dem Kaukasus und Zentralasien ins Leben zu rufen.
Die Schweiz will diese Länder in ihrem Vorhaben unterstützen und leistet einen finanziellen und personellen Beitrag an das Programm. An der Tagung in Genf werden die Parteien über die bei der Umsetzung des Unterstützungsprogramms erzielten Fortschritte diskutieren und die Entwürfe der Beschlüsse für eine bessere Anwendung des Übereinkommens verabschieden.