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Vom 17. bis 21. September 2012 findet in Nairobi (Kenia) die dritte internationale Chemikalienkonferenz statt. Im Zentrum steht die langfristige Finanzierung der Umsetzung der Globalen Chemikalienstrategie SAICM (Strategic Approach to International Chemicals Management) (siehe auch Kasten). Die Schweiz setzt sich für eine Finanzierung auf der Basis bestehender Strukturen ein - dazu gehört etwa der Globale Umweltfonds (GEF) -sowie für eine Lösung, die alle Konventionen und Prozesse im internationalen Chemikalien- Abfallmanagement einbezieht.
Zudem wird die Schweiz sich dafür engagieren, dass zu den 2009 neu aufgenommenen Themen Nanotechnologie und Nanomaterialien spezifische Aktivitäten in den globalen Aktionsplan der Globalen Chemikalienstrategie integriert werden. Schliesslich soll neu der nachhaltige Umgang mit hormonaktiven Stoffen Teil der Chemikalienstrategie werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. September 2012 das Mandat der Schweizer Delegation in diesem Sinn festgelegt. Geleitet wird die Delegation von Daniel Ziegerer von der Abteilung Internationales im Bundesamt für Umwelt (BAFU).
Die Globale Chemikalienstrategie SAICM (Strategic Approach to International Chemicals Management) wurde an der ersten internationalen Chemikalienkonferenz 2006 in Dubai verabschiedet. Sie ist ein internationales politisches Gerüst zur Förderung eines sicheren Umgangs mit Chemikalien. SAICM bietet den Rahmen für die internationalen Konventionen und anderen Instrumente, die das Ziel verfolgen, bis 2020 die Produktion und Nutzung von Chemikalien über deren ganzen Lebenszyklus so zu gestalten, dass die schädliche Wirkung auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit minimiert wird. Die internationale Chemikalienkonferenz findet alle drei Jahre statt.