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Medienmitteilungen

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17.10.2014   
An der heute zu Ende gegangenen Weltkonferenz über die Biodiversität in PyeongChang (Südkorea) wurde festgestellt, dass die meisten Staaten ihre Anstrengungen zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt weiter intensivieren müssen, wenn die Ziele von Aichi bis 2020 erreicht werden wollen. Die Konferenz rief die Staatengemeinschaft auf, ihre diesbezüglichen Massnahmen ohne Verzug umzusetzen. Gleichzeitig fand die erste Vertragsparteienkonferenz des Nagoya-Protokolls statt, das den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der Vorteile regelt, die sich aus der Nutzung dieser Ressourcen ergeben.

15.10.2014   
Vom 4. bis 9. November 2014 findet in Quito (Ecuador) die 11. Konferenz der Vertragsstaaten der Bonner Konvention statt. Dieses Übereinkommen bezweckt die Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten. Der Bundesrat hat am 15. Oktober 2014 das Mandat dazu verabschiedet. Im Zentrum der Konferenz steht die Priorisierung der Umsetzungsziele für die nächsten zehn Jahre.

09.10.2014   
Aus 23 Eingaben um das Rennen des Open Source Software Award 2014 wurde das Geoportal des Bundes ausgezeichnet. Der Preis wurde durch die Swiss Open Systems User Group /ch/open am 8. Oktober 2014 vergeben.

09.10.2014   
Das Bundesamt für Umwelt BAFU und das Energieunternehmen Groupe E haben am 8. Oktober 2014 einen CO2-Kompensationsvertrag für das geplante Gas- und Dampfkombikraftwerk in Cornaux unterzeichnet. Er regelt, wie das Kraftwerk den CO2-Ausstoss dereinst kompensieren soll. Der Abschluss ist eine Voraussetzung für die Erteilung der Bau- und der Betriebsbewilligung durch die Gemeinde Cornaux.

08.10.2014   
Am 8. Oktober 2014 hat der Bundesrat verschiedene technische Änderungen der Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen gutgeheissen. Mit diesen Änderungen soll die Durchführung von Projekten zur Emissionsverminderung im Inland erleichtert werden. Zudem wurden neue Bestimmungen hinzugefügt, die eine Lösung bieten für Unternehmen, die gegenwärtig auf dem inländischen Markt nicht genügend Emissionsrechte erwerben können. Diese Änderungen werden per 1. Dezember 2014 in Kraft gesetzt.

07.10.2014   
Das Bundesamt für Umwelt hat am 3.10.2014 bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige wegen Veruntreuung gegen die Firma CCC Credit Card Center AG eingereicht und löst den Zusammenarbeitsvertrag per sofort auf. Unter der Marke VetroSwiss hat die CCC im Auftrag des BAFU die vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) für Getränkeflaschen aus Glas verwaltet. Ein Teil dieser Einnahmen wurde durch CCC missbräuchlich verwendet. Finanzierung und Organisation des Glasrecyclings werden sichergestellt.

01.10.2014   
Die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) regelt den Umgang mit 35 Stoffen und Produktgruppen, die eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen können. Änderungen im EU-Recht und in völkerrechtlichen Übereinkommen sowie Erkenntnisse aus dem Schweizer Vollzug erfordern Anpassungen der Verordnung. Das UVEK hat den Entwurf zur Änderung der ChemRRV am 1. Oktober 2014 in die Anhörung geschickt. Diese dauert bis zum 15. Dezember 2014.

01.10.2014   
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Anhörung zur Revision der Störfallverordnung eröffnet. Diese Verordnung muss angepasst werden, weil gefährliche Chemikalien weltweit neu einheitlich eingestuft und gekennzeichnet werden. Der Bundesrat will zudem, dass Sicherheitsmassnahmen noch systematischer getroffen und behördliche Kontrollen sowie die Information der Öffentlichkeit gestärkt werden. Neu unterliegen der Verordnung aufgrund der langjährigen Erfahrung weniger Anlagen, die gezielter kontrolliert werden können.

30.09.2014   
Im Juni 2014 hat das Parlament die Änderungen des Gewässerschutzgesetzes genehmigt, welche vorsieht, dass die Massnahmen zur Verminderung der Mikroverunreinigungen in den Abwasserreinigungsanlagen teilweise vom Bund finanziert werden. Der Bundesrat hat den 1. Januar 2016 als Datum für das Inkrafttreten der Gesetzesänderung festgelegt.

30.09.2014   
Die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) muss revidiert werden, da sich die Anlagetechnik entwickelt hat und die Emissionsgrenzwerte der LRV nicht mehr dem neusten Stand entsprechen. Dies gilt namentlich für stationäre Verbrennungsmotoren und Gasturbinen. Die neuen Bestimmungen sollen die Luftbelastung mit Stickoxiden, Feinstaub und weiteren Schadstoffen senken. Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Anhörung zur Revision eröffnet.




Kontakt: mediendienst@bafu.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 06.10.2014

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