Bundesamt für Umwelt BAFU

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Magazin UMWELT 2/2007: Naturgefahren

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Risiken verdrängen ist die teuerste Lösung
Editorial von Andreas Götz, Vizedirektor BAFU
05.06.2007 | 23 KB | PDF

Dossier Naturgefahren

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Es gibt keine absolute Sicherheit
Als Gebirgsland mit beträchtlichen Höhenunterschieden auf engem Raum ist die Schweiz den verschiedenen Naturgefahren besonders stark ausgesetzt. Unsere Gesellschaft hat es jedoch in der Hand, bestehende Risiken für Menschen und Sachwerte mit einem umfassenden Risikomanagement auf ein tragbares Mass zu senken. Eine absolute Sicherheit kann es jedoch nicht geben.
04.06.2007 | 641 KB | PDF

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Nachhaltiger Umgang mit Risiken
Der Schutz vor Naturgefahren ist eine Verbundaufgabe. Neben der öffentlichen Hand sind auch private Institutionen und alle potenziell Betroffenen gefordert. Die Planung der Schutzmassnahmen soll optimal der jeweiligen Situation angepasst und möglichst nachhaltig sein. Das Beispiel der Sarner Aa zeigt, nach welchen Kriterien das BAFU solche Projekte beurteilt.
04.06.2007 | 437 KB | PDF

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Fachleute erfassen alle Risikogebiete
Dank den Gefahrenkarten sollte bis 2011 bekannt sein, wo und in welchem Ausmass Menschen und erhebliche Sachwerte in der Schweiz durch Naturgefahren bedroht sind. Die von Fachleuten erarbeiteten Karten helfen, gefährdete Gebiete raumplanerisch freizuhalten. Zudem bilden sie eine wichtige Grundlage für die Projektierung von Schutzbauten und für die Notfallplanung in Krisensituationen.
04.06.2007 | 406 KB | PDF

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Ganze Berghänge in Bewegung
Dass Hänge abrutschen, gehört zum Lauf der Erdgeschichte, die nie zu Ende ist. In mehreren Gebieten der Schweiz sind permanente Rutschungen teils schon seit Jahrtausenden in Gang. Zunehmend geraten nun auch die auftauenden Permafrostböden in höheren Lagen in Bewegung. Ein satellitengestütztes Überwachungssystem hilft, diese Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ihnen auszuweichen.
04.06.2007 | 580 KB | PDF

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Wenn morgen die Erde beben würde
Auch die Schweiz ist nicht vor starken Erdbeben mit enormem Schadenpotenzial gefeit. Allerdings wäre das Land gegenwärtig noch schlecht auf ein solches Ereignis vorbereitet. Durch vorbeugende Massnahmen liessen sich die katastrophalen Auswirkungen jedoch deutlich vermindern. Dazu sind Bauten und Anlagen besser zu schützen, und für die verbleibenden Risiken braucht es eine leistungsfähige Versicherung.
04.06.2007 | 546 KB | PDF

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Die trügerische Sicherheit begradigter Ufer
Die Pionierleistungen des Wasserbaus haben massgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz beigetragen. Heute können die alten Flussverbauungen den Anforderungen eines nachhaltigen Hochwasserschutzes häufig nicht mehr genügen. An vielen Fliessgewässern stehen deshalb aufwändige Sanierungsarbeiten zur Verbesserung der Sicherheit an.
05.06.2007 | 672 KB | PDF

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Der Klimawandel verschärft die Naturgefahren
Als Alpenland ist die Schweiz überdurchschnittlich von der globalen Klimaerwärmung betroffen. Sie muss sich darauf einstellen, dass die Risiken durch Hochwasser, Murgänge, Erdrutsche, Steinschlag, Winterstürme und Hitzewellen zunehmen. Gefragt sind deshalb neue Denkansätzefür eine bessere Vorsorge.
05.06.2007 | 653 KB | PDF

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Gut gepflegte Wälder bieten mehr Sicherheit
Die Bergwälder schützen in der Schweiz hunderte von Siedlungen und Verkehrswegen vor Naturgefahren wie Lawinen und Steinschlag. Um dieses biologische Schutzsystem langfristig zu erhalten, müssen die Bestände aufwändig gepflegt werden. Der Bund unterstützt diese Schutzbemühungen mit gut 50 Millionen Franken pro Jahr – so zum Beispiel im «Bawald» ob Ritzingen VS im Goms.
05.06.2007 | 482 KB | PDF

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Mehr Sicherheit durch Freihalteräume
Bauliche Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren greifen oft erheblich in Landschaften und Lebensräume ein. Doch der moderne Wasserbau rückt immer mehr davon ab, Flüsse durch harte Verbauungen zähmen zu wollen. Er gesteht den Fliessgewässern wieder mehr Freiraum zu und verknüpft die Anliegen des Hochwasserschutzes damit mit jenen einer naturnahen Landschaftsgestaltung.
05.06.2007 | 222 KB | PDF

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Rechtzeitige Warnung bei drohender Gefahr
Das Schadenausmass von Naturkatastrophen lässt sich deutlich reduzieren, wenn Krisenstäbe, Ereignisdienste und Betroffene rechtzeitig gewarnt werden. Eine Notfallplanung verlängert die Zeit, um Menschen, Tiere und mobile Sachwerte ohne Gefahr in Sicherheit zu bringen und die vorbereiteten Massnahmen zur Schadenreduktion zu organisieren. Der Bund will die Warnung und Alarmierung deshalb verbessern.
05.06.2007 | 225 KB | PDF

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Wenn Chemikalienlager unter Wasser stehen
Einige Industrie- und Gewerbebetriebe, die mit umweltgefährdenden Stoffen arbeiten, stehen in Gefahrenzonen. Ohne ausreichende Schutzmassnahmen droht hier bei Hochwasser, Felsstürzen oder Erdbeben zusätzlich eine Freisetzung von schädlichen Chemikalien. Mithilfe neuer Datenbanken des BAFU sollen solche Standorte nun systematisch erfasst und beurteilt werden.
29.06.2007 | 617 KB | PDF

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Naturgefahren ONLINE
05.06.2007 | 29 KB | PDF

Weitere Themen

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Fortschritte bei der Behandlung von Filterasche
In modernen Anlagen funktioniert die Kehrichtverbrennung heute einwandfrei. Noch unbefriedigend gelöst ist dagegen die Entsorgung der mit Schadstoffen belasteten Filterasche, von der im Inland jährlich rund 60 000 Tonnen anfallen. Abhilfe versprechen nun zwei neue technische Verfahren. Sie zerstören das in den KVA-Rückständen enthaltene Dioxin.
05.06.2007 | 234 KB | PDF

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Kein Durchstart mit neuen Treibstoffen
Treibstoffe aus Biomasse sollen von der Mineralölsteuer befreit und damit preislich attraktiv werden. Ziel der Förderung ist die Reduktion der klimawirksamen CO2-Emissionen aus dem Strassenverkehr. Viele sogenannte Biotreibstoffe haben aber eine negative Umweltbilanz. Deshalb will der Bund auch nicht alle der unter diesem Begriff segelnden Produkte steuerlich begünstigen.
05.06.2007 | 77 KB | PDF


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Zuletzt aktualisiert am: 25.11.2009

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