Bundesamt für Umwelt BAFU

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Magazin «umwelt» 4/2010 - Bildung, die Ressourcen schont

Grundsätze der Umweltbildung | Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) | Lebenslanges Lernen zum Schutz der Umwelt | Qualitätssicherung in der Umweltbildung | Eine Dachorganisation für die grüne Branche

Dossier «Umweltbildung»

Bildung für die Zukunft -

Editorial von Christine Hofmann, Vizedirektorin BAFU

Grundsätzliches zur Umweltbildung: Handlungsmöglichkeiten aufzeigen statt Ängste wecken -

In der pädagogischen Diskussion ist Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein zentrales Thema. Beat Bringold, Leiter der Sektion Umweltbildung des BAFU, bringt die Anliegen und Ziele des Amtes in die Debatten ein, während Rolf Jucker, Geschäftsleiter der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB), die Verankerung der Umweltbildung in Schweizer Schulen im Blick hat. Ein Interview.

Ich GLOBE, du globest, wir globen -

Das Ziel des Bildungsprogramms GLOBE besteht darin, die Zusammenarbeit von Schülerinnen, Lehrpersonen und Wissenschaftlern zugunsten eines besseren Verständnisses unseres Erdsystems und dessen Schutz zu fördern – und zwar auf lokaler, regionaler und globaler Ebene. GLOBE ist in der Schweiz gut verankert. Beweis dafür ist die landesweite Teilnahme zahlreicher Schulklassen, so etwa die einer hydrologiebegeisterten Klasse von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Lausanne.

Ausbildung von Praktikerinnen und Praktikern: «Wir bekommen Informationen aus erster Hand» -

Berufliche Weiterbildung im Umweltbereich hat viele Facetten: Mal geht es um die berufliche Befähigung zur Arbeit in umwelttechnisch besonders heiklen Milieus, mal um die Vermittlung von Wissen an Fachleute aus der Praxis. Die Angebote der beiden Institutionen Sanu und Pusch decken diesen weit gespannten Bogen ab.

Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien: Geschüttelt und gerührt -

Wer den Erdbebensimulator besucht, wird zwar kaum so stark durcheinandergeschüttelt wie ein Eiswürfel im Schüttelbecher. Trotzdem bleibt das Erlebnis im Gedächtnis haften, denn sinnliche Erfahrung verankert das Wissen. Dass sich auch das Internet eignet, um Inhalte vielfältig und über verschiedene Kanäle zu vermitteln, zeigt das Lehrprogramm bodenreise.ch. Es entführt Lernende mit einem virtuellen Lift in die Tiefe.

Forstliche Bildung: Sicherheit durch Ausbildung -

Das forstliche Bildungswesen der Schweiz ist ein vielschichtiges Tätigkeitsfeld mit zahlreichen Akteuren. Als Arbeitsort birgt der Wald allerdings erhebliche Gefahren. Entsprechend stellt die Arbeitssicherheit ein Kernthema des BAFU dar.

Qualitätssicherung: gute Noten für die Umweltbildung -

Die Schweiz verfügt über ein gutes Niveau in der Umweltbildung. Das liegt auch daran, dass kleine und grosse Organisationen laufend an der Verbesserung ihrer Angebote arbeiten. Ein kleiner Rundgang durch die Praxis der Qualitätssicherung.

Übersicht über Organisationen der Umweltbildung: Szene Umweltbildung Schweiz -

Das BAFU arbeitet in der Umweltbildung mit zahlreichen Organisationen zusammen. Formal unterscheiden sich die Beziehungen zu den verschiedenen Institutionen. Alle sind indes vom Willen motiviert, die Umweltbildung im schweizerischen Bildungssystem zu verankern.

Berufsbildung: Pioniergeist im «Solar Valley» -

Grüne Berufe bieten spannende Tätigkeitsfelder für hoch qualifizierte Fachleute. Um das Potenzial der zukunftsträchtigen Branchen auszuschöpfen, braucht es geeignete Strukturen in der Berufsbildung.


Einzelthemen

Aktionsplan Holz: Auch in der Flur wächst Energieholz -

Flurgehölze bereichern das Siedlungsgebiet und die Landschaft, indem sie unter anderem wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten. Um diese Funktionen langfristig erfüllen zu können, benötigen sie eine regelmässige Pflege. Das dabei anfallende Holz birgt ein beträchtliches Potenzial für eine klimaneutrale Energieversorgung.

Holzlabel: Ein Zeichen für Schweizer Holz -

«Swissness» ist auch bei Holzprodukten ein Verkaufsargument. Ein neues Gütezeichen der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft macht einheimisches Holz als solches erkennbar.

Holzfeuerungen: Lufthygienische Feuerprobe für Holzheizungen -

Die drohende Klimaveränderung beschert dem erneuerbaren und klimaneutralen Brennstoff Holz eine Renaissance. Dieser Trend zum einheimischen Rohstoff darf aber nicht auf Kosten der Luft-qualität gehen. Deshalb braucht es bessere Holzfeuerungen mit geringerem Feinstaubausstoss und ein umweltgerechteres Verhalten vieler Betreiber.

Steuersystem und Bodenverbrauch: Ein wirksamer Hebel gegen die Zersiedelung -

Um das Ziel eines haushälterischen und umweltschonenden Umgangs mit der Ressource Boden zu erreichen, könnte die Schweiz künftig auch die Möglichkeiten des Steuersystems nutzen. Dies zeigt eine neue Studie im Auftrag des BAFU und des Bundesamtes für Raumentwicklung.

Saubere Pistenfahrzeuge: Immer weniger Dieselruss auf den Skipisten -

In den Schweizer Wintersportgebieten stehen knapp 1000 Pistenfahrzeuge im Einsatz. Sie verfügen in der Regel über leistungsstarke Dieselmotoren, welche die Umgebungsluft erheblich mit krebserregendem Russ belasten können. Zur Lösung des Problems setzen der Bund und immer mehr Berg-bahnen auf Maschinen mit wirksamen Partikelfiltern.

Ein globales Umweltproblem: Baldiges Aus für die weltweit letzte Quecksilbermine -

Das Schwermetall Quecksilber (Hg) ist eines der gefährlichsten Gifte für Mensch und Umwelt. Weltweit wird es nur noch in einer völlig veralteten Mine im südkirgisischen Khaidarkan abgebaut. Im Rahmen einer freiwilligen Partnerschaft mit Kirgistan engagiert sich die Schweiz seit Längerem für die Stilllegung der umweltgefährdenden Anlage.


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Zuletzt aktualisiert am: 25.11.2010

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