Bundesamt für Umwelt BAFU

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Magazin «umwelt» 2/2012 - Kostbare Umweltinfrastruktur

320 Milliarden für Gesundheit und Sicherheit | Abwasser vor Kostenschub | Bauten bannen Naturgefahren | Brücken vernetzen Wildtiere | 1001 Weiher | Umweltmanagement bei Grossanlässen

Dossier «Kostbare Umweltinfrastruktur»

Umweltinfrastruktur bringt uns Sicherheit -

Editorial von Doris Leuthard, Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Unterhalt von Umweltinfrastrukturen: Unverzichtbare Investitionen zum Schutz von Mensch und Umwelt -

Ob Hochwasserschutzbauten oder Abwasserleitungen – leistungsfähige Umweltinfrastrukturen sind ein bedeutender Pfeiler einer funktionierenden Volkswirtschaft.

Trinkwasserversorgung: Aus verlässlicher Quelle -

Fast 40% des Trinkwassers stammen aus Kleinanlagen. Im Interesse einer besseren Wasserqualität und Versorgungssicherheit sollten die kleinräumigen Strukturen künftig zu regionalen Verbundnetzen ausgebaut werden.

Abwasser: Finanzieller Klärungsbedarf -

Abwasserreinigungsanlagen und die Kanalisation müssen regelmässig unterhalten und erneuert werden. Das stellt viele Gemeinden vor schwierige Herausforderungen. Bei grossen Investitionen schaffen vielfach Kooperationen Abhilfe; für die Finanzplanung können die Gemeinden auf neue Planungsinstrumente der Organisation Kommunale Infrastruktur zurückgreifen.

Management von Schutzbauten: Schützender Regelkreis -

Bauten zum Schutz vor Lawinen oder Hochwasser sind überlebenswichtig. Überalterte oder beschädigte Anlagen können das Gefahrenpotenzial allerdings vergrössern. Einige Kantone haben eine systematische Überwachung und Pflege ihrer Schutzbauten erarbeitet.

Gebäude sichern: Schutz vor Erdbeben -

Heftige Erdbeben können sich auch in der Schweiz ereignen. Deshalb sollten die Normen für erdbebensicheres Bauen besser eingehalten und bestehende Bauten bei Bedarf zusätzlich gesichert werden.

Abfallentsorgung: «Jetzt kommt die Feinarbeit» -

Die Schweiz hat enorme Summen in die Müllentsorgung investiert. Reicht das? Ein Rück- und Ausblick mit Michel Monteil, Leiter der BAFU-Sektion Abfallverwertung und -behandlung, und Kaarina Schenk, Leiterin der BAFU-Sektion Bodennutzung. Diese befasst sich unter anderem mit Bauabfällen, biogenen Abfällen und Deponien.

Ökologische Infrastruktur: Netzwerke des Lebens -

Grünbrücken und Amphibienunterführungen machen die stark zerschnittene Schweizer Landschaft für Wildtiere durchlässiger. Sie gehören zur sogenannten ökologischen Infrastruktur, dem Gesamtsystem aus Schutz- und Vernetzungsgebieten.

Forschung und Entwicklung: Das BAFU stärkt Erfindergeist -

Im Bereich der Umweltinfrastrukturen werden laufend innovative Verfahren und Systeme entwickelt. Das BAFU unterstützt solche Vorhaben finanziell. In den vergangenen Jahren waren es über 40 Projekte. Einige Beispiele aus der Förderpraxis.


Einzelthemen

Amphibien: 1001 neue Weiher -

Die Amphibien sind geschützt. Doch die Tierbestände schrumpfen weiter. Ein Grund dafür ist, dass sich unsere Vorstellungen von einem lauschigen Weiher nicht mit den Ansprüchen der bedrohten Arten decken.

Elektrosmog: Individuelle Hilfe für Elektrosensible -

Menschen, die sich durch elektromagnetische Felder beeinträchtigt fühlen, können adäquate medizinische Beratung und Unterstützung erhalten. Diesem Anliegen dient ein Netzwerk, bei dem sowohl Ärzte als auch Messfachleute mitwirken.

Umweltmanagement: Veranstalter schalten auf Grün -

Ökologische und soziale Anliegen stehen nicht im Zentrum von Grossanlässen, fliessen aber zunehmend in deren Planung ein. So berücksichtigen immer mehr Organisatoren bei ihren Vorbereitungsarbeiten auch Aspekte der Nachhaltigkeit.

Hochwasserschutz für die Stadt Zürich: Damit die Sihl das Zentrum -

Die Stadt Zürich ist einem erheblichen Überschwemmungsrisiko ausgesetzt. Bei einem Jahrhundertereignis könnten die Wassermassen der Sihl in der Innenstadt Milliardenschäden verursachen. Die Behörden prüfen derzeit zwei Varianten zur Schadenverhütung.

Wald und Gesellschaft: Der Wald in unseren Köpfen -

In regelmässigen Abständen lässt das BAFU die Einstellung der Bevölkerung zum Wald erfassen.


Kontakt: magazin@bafu.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 22.05.2012

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2/2012 - Kostbare Umweltinfrastruktur
21.05.2012 | 7037 KB | PDF
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