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Eine Verknüpfung des Schweizer Marktes für CO2-Emissionen mit dem EU-Markt bringt sowohl umweltpolitische wie auch wirtschaftliche Vorteile. Verhandlungen dazu sind im Gange.
Die Schweiz und die Europäische Union (EU) betreiben getrennte Emissionshandelssysteme. Das EU-System (EU-EHS) beinhaltet zirka 12'000 Unternehmen mit rund 2 Milliarden Tonnen CO2. Am Schweizer EHS nehmen rund 50 Firmen teil mit insgesamt ca.6 Millionen Tonnen CO2.
Die Schweiz strebt eine Verknüpfung der beiden Systeme an, damit ein gemeinsamer CO2-Markt entsteht. Grundlage dafür wäre die gegenseitige Anerkennung der Emissionsrechte mittels eines bilateralen Abkommens. Die Bestimmungen des per 1.1.2013 revidierten CO2-Gesetzes sind in hohem Masse kompatibel mit dem EU-EHS.
Aus Schweizer Sicht sprechen sowohl umweltpolitische wie auch wirtschaftliche Gründe für die Verknüpfung:
Die EU ist ebenfalls an einem Linking (Verknüpfung) ihres EHS mit demjenigen der Schweiz interessiert. Im Rahmen der Verhandlungen wird auch der Einbezug der Luftfahrt thematisiert.
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