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Ein umfassender Schutz der Gewässer setzt genaue Kenntnisse über deren Zustand voraus. Mit den Methoden des Modul-Stufen-Konzepts können die Fliessgewässer systematisch untersucht und bewertet werden.
Früher hatte sich der Gewässerschutz auf die Verminderung der chemischen Belastung konzentriert. Während sich die Wasserqualität durch den Bau der Kläranlagen in den letzten Jahrzehnten laufend verbessert hat, wurden die Gewässer räumlich immer mehr eingeengt.
Der Bau von Siedlungen und Strassen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft schränken die ökologische Funktionsfähigkeit der Flüsse ein; ein wichtiger Lebensraum geht verloren. Daher steht heute der ganzheitliche Schutz der Fliessgewässer im Vordergrund.
Um die Gewässer umfassend schützen zu können, muss ihr Zustand genau bekannt sein. Das Modul-Stufen-Konzept bildet den Rahmen für eine standardisierte Gewässeruntersuchung und -bewertung.
Das Konzept ist aus Teilmethoden aufgebaut und umfasst Untersuchungen der:
Die Methoden richten sich insbesondere an die kantonalen Gewässerschutzfachstellen. Sie wurden gemeinsam entwickelt vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) in Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachstellen.
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