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Klimatische Veränderungen machen nicht Halt an Landesgrenzen. Da die Erwärmung die Schweiz mit ihrem Gebirgsökosystem stark betrifft, ist ein global koordiniertes Vorgehen für das Alpenland entscheidend. Die Schweiz setzt sich auf internationaler Ebene engagiert für den Klimaschutz ein.
Die Weltgemeinschaft beschäftigt sich seit den 1980er Jahren mit Fragen zum Klimawandel und sucht nach globalen Lösungen.
Die am Erdgipfel in Rio 1992 besiegelte Klimakonvention (UNFCCC) ist ein Meilenstein für ein koordiniertes Vorgehen auf internationaler Ebene: Die Industrieländer verpflichten sich zur Emissionsreduktion sowie zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei ihren Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasen sowie der Anpassung an den Klimawandel, z.B. durch die Finanzierung von Projekten im Rahmen des globalen Umweltfonds (GEF).
Das Kyoto-Protokoll ist ein Zusatz zur Klimakonvention und verlangt von den Industrieländern für die Periode 2008-12 eine Reduktion von insgesamt minus 5% (Schweiz wie die EU: minus 8%) gegenüber 1990. Die Verpflichtungen sind rechtlich verbindlich, decken allerdings nur rund 25% der weltweiten Emissionen ab.
Seit 1995 treffen sich die Unterzeichnerstaaten der Klimakonvention jährlich zur Konferenz der Vertragsparteien (Conference of the Parties, COP). Seit 2005 wird das Klimaregime für die Zeit nach 2012 verhandelt. An den Konferenzen in Kopenhagen (2009), Cancún (2010), Durban (2011) und Doha (2012) wurde beschlossen:
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