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Anfang 2010 starteten Bund und Kantone das Gebäudeprogramm. Es dauert zehn Jahre und unterstützt in der Schweiz die energetische Sanierung von Gebäuden und Investitionen in erneuerbare Energien. Damit soll der jährliche CO2-Ausstoss im Gebäudebereich bis Ende 2020 um ca. 2,2 Mio. Tonnen CO2 reduziert werden. Insgesamt stehen pro Jahr 280 bis 300 Mio. Franken Fördergeld zur Verfügung.
Für innovative Immobilienbesitzende lohnen sich Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien gleich dreifach: Sie profitieren von Fördergeld, langfristig tiefen Energiekosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Über 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz fallen im Gebäudebereich an. Wer seine Liegenschaft intelligent und effizient saniert, kann den Wärmebedarf und den damit verbundenen C02-Ausstoss mehr als die Hälfte reduzieren. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer profitieren so nicht nur von deutlich tieferen Heizkosten, sondern erhöhen auch den Marktwert ihrer Liegenschaft.
280 bis 300 Millionen Franken für Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Das Gebäudeprogramm startete Anfang 2010. Es löste das Ende 2009 auslaufende Gebäudeprogramm des Klimarappens ab.
Das Gebäudeprogramm fördert die Sanierung von Einzelbauteilen wie zum Beispiel den Ersatz veralteter Fenster oder die Wärmedämmung von Wänden, Dach und Böden. Für die Sanierung der Gebäudehülle stellt der Bund aus der CO2-Abgabe 133 Millionen pro Jahr zur Verfügung.
Je nach Kanton bestehen ergänzende Förderprogramme für erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Haustechnik. Die Kantone stellen hierfür 80 bis 100 Millionen Franken pro Jahr bereit. Die kantonalen Programme werden zusätzlich mit rund 67 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe unterstützt. Während zehn Jahren können somit insgesamt 280 bis 300 Millionen Franken pro Jahr für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien eingesetzt werden.
Gemeinschaftswerk von Bund und Kantonen
Hinter dem Gebäudeprogramm stehen sowohl die Kantone als auch der Bund. Entwickelt wurde es von den Kantonen, vertreten durch die Konferenz kantonaler Energiedirektoren (EnDK), gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU). Die Hauptverantwortung für eine erfolgreiche Realisierung des Programms liegt bei den Kantonen.
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