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Sonnige, windstille Perioden im Sommer haben steigende Ozonbelastungen zur Folge. Diese Verschmutzung wirkt sich sowohl auf die menschliche Gesundheit als auch auf die Vegetation sowie Gebäude, Materialien und das Klima negativ aus. Die Politik des Bundes setzt auf dauerhafte Massnahmen zur Reduktion der Vorläuferschadstoffe (Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen).
Ozon hat viele Gesichter. Oben in der Stratosphäre schützt es uns vor der gefährlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne. Unten auf der Erdoberfläche, in unserer Atemluft, ist zu viel Ozon aber unerwünscht.
Schuld am bodennahen Ozon sind die beiden Vorläuferschadstoffe Stickoxide (NOx) und flüchtige organische Verbindungen (VOC), aus denen unter Einwirkung des Sonnenlichts Ozon und weiterer Schadstoffe wie zum Beispiel Formaldehyd, Peroxyacetylnitrat und Salpetersäure gebildet werden.
Hauptverursacher dieser Vorläuferschadstoffe sind
Die Massnahmen des Bundes zur Reduktion des Sommersmogs konzentrieren sich auf die dauerhafte Eindämmung der Vorläuferschadstoffe. Da ein Teil der Belastung in der Schweiz auch aus Quellen in anderen Ländern stammt, müssen die Reduktionsbemühungen auch auf internationaler Ebene fortgesetzt werden.
Die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung werden in den Sommermonaten immer noch häufig überschritten.
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