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Permafrost ist Boden, welcher das ganze Jahr über gefroren ist. Dieses Phänomen ist in den Alpen weit verbreitet und kann die Stabilität von Bauwerken sowie Naturgefahrenprozesse erheblich beeinflussen.
Durch den Klimawandel kann sich die Stabilität des Untergrundes verändern. Solange der Boden gefroren ist, ist er relativ stabil. Die Folgen von abschmelzendem Permafrost haben aber bereits in den letzten Jahren zu Naturgefahrenereignissen geführt. Beispiele dafür sind (siehe Abbildungen):
Insbesondere die starke Felssturzaktivität im Hitzesommer 2003 demonstrierte sehr eindrücklich die Rolle von schmelzendem Permafrost als Auslösefaktor für Naturgefahrenereignisse.
Weil Permafrost an der Erdoberfläche nicht direkt zu sehen ist, wurde sein Vorkommen bisher oft vernachlässigt. Für die Planung und den Unterhalt von Infrastrukturen im Hochgebirge ist es jedoch wichtig, Permafrost zu erkennen und die möglichen Probleme frühzeitig abschätzen und berücksichtigen zu können. So können langfristig unnötig hohe Kosten und Risiken vermieden werden.
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