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Immer mehr Menschen in der Schweiz treiben regelmässig Sport. Outdoor-Sportarten wie Radfahren, Wandern, Walking, Schwimmen, Skifahren und Jogging zählen dabei zu den beliebtesten Aktivitäten. Dadurch nimmt der Druck auf Natur und Landschaft weiter zu. Wissen und Respekt gegenüber der Natur bildet die Basis für eine umweltverträgliche Sportausübung.
Gemäss der Studie „Sport Schweiz 2008" gehen immer mehr Menschen einer sportlichen Aktivität nach. Dieselbe Studie kommt zum Schluss, dass Sport in der Schweiz häufig in der freien Natur und ausserhalb formeller organisatorischer Strukturen betrieben wird. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Sporttreibenden über die Wechselwirkung zwischen Sport und Umwelt zu informieren und umweltverträgliche Formen der Sportausübung zu fördern. Das respektvolle Verhalten gegenüber der Natur ist im 5. Prinzip der Ethik-Charta des Schweizer Sports festgehalten.
Sportaktivitäten, Sportveranstaltungen und Sportanlagen üben vielfältige Wirkungen auf die Umwelt aus:
Sportmobilität: Im Sport und Tourismus verursacht der Verkehr den grössten Teil des Ressourcenverbrauchs, wobei sowohl die An- und Abreise als auch die motorisierten Aktivitäten wie z. B. die Kleinaviatik zu berücksichtigen sind. Der sportbedingte Verkehr verursacht mit 20 Milliarden Personenkilometern pro Jahr rund 20% des gesamten Personenverkehrs in der Schweiz.
Sportanlagen: Bei Sportanlagen für den Hallensport und Anlagen für den natur- und landschaftsorientierten Sport sind die Standortwahl, die Anlageplanung (inklusive Wahl umweltgerechter Baumaterialien) und der umweltfreundliche, energiesparende Betrieb relevant. Aus Sicht des Immissionsschutzes gilt den besucherintensiven Einrichtungen ein besonderes Augenmerk. Darüber hinaus sind aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes die Inanspruchnahme bisher wenig berührter Gebiete sowie die indirekten räumlichen Folgen einer neuen Infrastruktur für die Gesamtbeurteilung von zentraler Bedeutung.
Sportartikel und Produkte: Ein bisher in der Sport-Umwelt-Diskussion wenig thematisierter Aspekt ist die Entwicklung, Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Produkten für den Sport. Insgesamt gilt es, den Einsatz an natürlichen Ressourcen so zu optimieren, dass sie geschont werden und ihre Regenerationsfähigkeit erhalten bleibt.
Sportaktivitäten in geschützten oder sensiblen Gebieten: Konflikte bestehen in Landschaften und Lebensräumen, die sich einerseits durch eine besondere Attraktivität für die Sport- und Erholungsnutzung und andererseits durch eine besondere Empfindlichkeit und Schutzwürdigkeit der Naturwerte auszeichnen. Die potenziell konfliktträchtigen Gebiete weisen mindestens eines der folgenden Merkmale auf:
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