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Mindestens 40% der in der Schweiz vorkommenden Tierarten sind gefährdet. Traurige Spitzenreiter sind Amphibien und Reptilien.
Die erste Rote Liste der Tiere berücksichtigte 17 Tiergruppen, die lediglich 7% der in der Schweiz geschätzten, vorkommenden Artenzahl von ca. 40'000 ausmachen. In den folgenden Revisionen bleiben weiterhin 40% der Arten gefährdet, wobei der Prozentsatz bei Wirbeltieren höher ist als bei Wirbellosen. Spitzenreiter sind Amphibien und Reptilien mit 78 resp. 79% an gefährdeten Arten.
Bis 1994 erlaubte der Stand der Kenntnisse, alle in der Schweiz bekannten Wirbeltiere (370 Arten) sowie von den 40'000 Wirbellosen alle Weichtiere (270 Arten) aber lediglich 10 Insektengruppen (2090) einzustufen. Für den Schutzstatus der Fische ist die Einstufung in der Verordnung zum Fischereigesetz massgebend.
Inzwischen wurden die Roten Listen der Brutvögel, Reptilien, Amphibien, Libellen, Heuschrecken revidiert. In Abklärung bzw. in Erarbeitung sind die Roten Listen für Mollusken, Eintagsfliegen, Steinfliegen (neu), Köcherfliegen (neu), Tagfalter, Holzbewohnende Käfer (neu), Säugetiere, insbesondere der Fledermäuse.
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