Mobil zu sein war schon immer ein Bedürfnis des Menschen und ist für eine funktionierende Wirtschaft eine wichtige Voraussetzung. Die Nutzung von Verkehrsmitteln ist jedoch oft mit Lärm, gesundheitsschädigenden Luftschadstoffen und Emissionen von Treibhausgasen verbunden. Verkehrsbauten verbrauchen zudem Flächen und zerschneiden die Landschaft. Entscheidend für das Ausmass der Belastungen ist unter anderem die Wahl des Verkehrsmittels: Wenn Menschen für die Fortbewegung anstelle des Autos öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder die eigenen Füsse wählen, ist dies umweltschonender, besser für die Gesundheit und im Allgemeinen auch wirtschaftlich effizienter.
* In- und ausländische Fahrzeuge (ohne Kleinbusse): Personenwagen, Privatcars, Motorräder, Motorfahrräder; ab 2008: Extrapolation
Die Fahrleistung der privaten motorisierten Personenfahrzeuge hat seit 1990 um etwa 23% zugenommen, nämlich von 45000 auf 55893 Mio. Kilometer pro Jahr.
Im Personenverkehr werden 69% aller Strecken mit dem Auto zurückgelegt, der Anteil des öffentlichen Verkehrs liegt bei 21%. Ein Drittel aller Haushalte verfügt über zwei oder mehr Autos, etwa 20% sind autofrei. Eine Befragung im Rahmen des Mikrozensus Verkehr ergab, dass die meisten Personen Massnahmen ablehnen, die auf eine Einschränkung der individuellen Autonutzung abzielen (beispielsweise Parkplatzgebühren oder eine Erhöhung des Benzinpreises).
Der Indikator zeigt die Wegstrecke, welche von Motorfahrzeugen für den individuellen Personentransport jährlich zurückgelegt wird (in Fahrzeugkilometern). Berücksichtigt werden dabei die Kategorien Personenwagen, Privatcars, Motorräder und Motorfahrräder.
Die Daten stammen aus der jährlich publizierten Schweizerischen Verkehrsstatistik des Bundesamts für Statistik. Es handelt sich dabei um eine Synthesestatistik, welche Resultate aus Erhebungen verschiedener Bundesstellen vereint.