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Das „Netzwerk Umweltbeobachtung Schweiz NUS“ (gestützt auf die Ergebnisse des Projektes Netzwerk Umweltdaten Schweiz NUD-CH) umfasst die Gesamtheit der Prozesse, Vereinbarungen und technischen Einrichtungen zum Aufbau, Betrieb und zur periodischen Erneuerung einer gesamtschweizerisch kohärenten, bedarfsgerechten Datengrundlage zur Bereitstellung von Umweltinformationen.
Am 28. Oktober 2008 hat der Steuerungsausschuss von E-Government Schweiz, bestehend aus neun Mitgliedern, je drei Vertretern des Bundes, der Kantone und der Städte und Gemeinden, das "Netzwerk Umweltbeobachtung Schweiz NUS" zu einem priorisierten Vorhaben erklärt. Mit dieser Entscheidung soll eine harmonisierte Umweltdatenbank für benötigte Informationen in der Umwelt- sowie der Ressourcenpolitik erstellt werden. Ein einfacher und rascher Zugang zu diesen Daten soll jederzeit und für alle Nutzer garantiert werden.
Das NUS-Sekretariat wurde zur federführenden Organisation dieses Projektes erklärt.
Die Rahmenvereinbarung zwischen BAFU, KVU, KOK und KBNL über die Zusammenarbeit in der Umweltbeobachtung und die Gründung des „Netzwerks Umweltbeobachtung Schweiz NUS".
Die Partner erachten die Zusammenarbeit der verschiedenen staatlichen Ebenen im Bereich Umweltbeobachtung als strategisch wichtig. Durch die intensive Zusammenarbeit sollen die Kohärenz, die Effektivität und die Effizienz in der Umweltbeobachtung erhöht werden. Dadurch wird die Umweltbeobachtung zur Basis für eine gesamtschweizerische Koordination der Umweltmassnahmen.
Der Steuerungsausschuss steuert die Realisierung des „Netzwerks Umweltbeobachtung Schweiz NUS", beschliesst über Standards, Vorgaben und Empfehlungen, die für das gesamte „Netzwerk Umweltbeobachtung Schweiz NUS" gültig sein sollen, setzt für die einzelnen Umweltbereiche Fachgruppen ein und entscheidet über die von den Fachgruppen vorgesehenen Aktivitäten, welche für die Ausgestaltung des „Netzwerks Umweltbeobachtung Schweiz NUS" als Gesamtes von Bedeutung sind.
Der Steuerungsausschuss setzt sich zusammen aus vier Vertretern des BAFU, zwei Vertretern der KVU sowie je einem Vertreter der KOK und der KBNL.
Die Geschäftsstelle unterstützt den Steuerungsausschuss bei allen operativen Aufgaben und übernimmt weitere durch ihn an sie delegierte Tätigkeiten, sie ist zuständig für die notwendigen Kontakte zu den Kantonen und involvierten Bundesstellen. Sie koordiniert im Auftrag des Steuerungsausschusses die Tätigkeiten der einzelnen Fachgruppen und stellt dadurch sicher, dass einheitliche, kohärente Lösungen erarbeitet und Doppelspurigkeiten vermieden werden.
Die Geschäftsstelle wird durch die Sektion Umweltbeobachtung des BAFU sichergestellt.
Die Fachgruppen steuern die Realisierung des „Netzwerks Umweltbeobachtung Schweiz NUS" in ihrem Zuständigkeitsbereich gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Steuerungsausschusses, sie sind verantwortlich für die Durchführung aller Aktivitäten zur Bereitstellung der notwendigen Daten in den jeweiligen Sachbereichen. Sie sind ferner verantwortlich dafür, dass die Daten in den für das Datenzugangssystem notwendigen Standards verfügbar sind.
Für jeden Sachbereich wurde eine NUS-Fachgruppe, bestehend aus kantonalen Fachexperten (teilweise auch von anderen Institutionen) sowie Fachexperten des BAFU, gebildet. Die Gruppen werden jeweils durch eine/n MitarbeiterIn der Sektion Umweltbeobachtung begleitet (Führung des Sekretariats, Mitglied der Geschäftsstelle NUS).
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