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VOC haben eine schädigende Wirkung auf Mensch und Umwelt. Obwohl die VOC-Emissionen in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen sind, wurden die angestrebten Reduktionsziele bisher nicht erreicht.
VOC ist die Abkürzung des englischen Begriffs "volatile organic compounds" und bezeichnet eine Vielzahl von "flüchtigen organischen Verbindungen". Sie werden als Lösungsmittel in zahlreichen Branchen eingesetzt und sind in verschiedenen Produkten enthalten, so etwa in Farben, Lacken, Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten und als Treibmittel in Spraydosen.
Gelangen diese Stoffe in die Luft, haben sie eine schädigende Wirkung auf Mensch und Umwelt. VOC wirken aber vor allem als Vorläufersubstanzen bei der Bildung von bodennahem Ozon. Dieses wird aus VOC und Stickoxiden (NOx) unter Einwirkung von Sonnenlicht gebildet und sorgt besonders in den Sommermonaten für negative Schlagzeilen als Sommersmog.
VOC werden auch aus natürlichen Quellen emittiert, vor allem aus Wäldern in ländlichen Gebieten. In den Ballungsräumen der Schweiz, wo die Ozonbildung durch die vorhandenen VOC am grössten ist, liegen die natürlichen VOC-Emissionen allerdings um mindestens einen Faktor 20 unter den anthropogenen (vom Menschen verursachten) VOC-Emissionen. Sie fallen somit dort, wo der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt, für die Ozonbildung nicht ins Gewicht.
Um die angestrebten Reduktionsziele der VOC-Emissionen zu erreichen, hat die Schweiz per 1. Januar 2000 die VOC-Lenkungsabgabe eingeführt.
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