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Zweites Forum Wissenstransfer vom 3. Dezember 2014

Nach einer erfolgreichen Premiere 2011 fand am 3. Dezember 2014 im Bildungszentrum Wald in Lyss das zweite Forum für Wissenstransfer Wald statt. Rund 120 Teilnehmenden wurden spannende Referate, Projektresultate und vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten präsentiert.

Ziel dieses Forums war es, den Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Teilnehmenden zu fördern und sie für eine Weiterverbreitung des neu erlangten Wissens zu motivieren. Denn alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen. Zentrale Elemente für einen erfolgreichen Wissenstransfer sind gut aufbereitete und auf die Zielgruppe ausgerichtete Informationen sowie die Bereitschaft der verschiedenen Akteure, diese Informationen aufzunehmen und weiterzugeben.

Wissenskommunikation, Umgang mit Medien und Bündelung von regionalem Wissen in einem Projekt

Am Morgen bildeten drei Referate den Schwerpunkt. Nicole Bischof, Spezialistin in Beratung, Coaching und Entwicklung hob das Wissen als wichtigste Ressource in den Unternehmen hervor. Gemäss Bischof sind drei Schlüsselfaktoren wichtig: eine Community of practice (praxisbezogene Gemeinschaft von Personen) bilden, Boundary objects festlegen zum Überschreiten von Wissensgrenzen und das Visualisieren als Praktik.

Olivier Dessibourg, Wischenschaftsjournalist bei der Zeitung„le Temps", erklärte dem Publikum, nach welchen Kriterien die Medien ihre Themen wählen, und welche Ansprüche sie an die Fachleute haben. Ein Artikel soll jeweils eine Hauptaussage enthalten, komplexe Fachthemen sollen vereinfacht werden und idealerweise wird das Thema in eine Geschichte „verpackt".

Zum Abschluss hat Markus Portmann von e4plus, das Projekt Haus 2050 in Kriens vorgestellt, welches u.a. mit dem Watt d'Or Preis 2014 ausgezeichnet worden war. Die herausragenden Leistungen dieses Projekts gründeten auf der Zusammenarbeit verschiedener regionaler Akteure, die Verarbeitung von regionalem Holz aus einem Umkreis von 30 km und dessen Verarbeitung in der Region. Das Hausträgt den MINERGIE-A-ECO-Standard , der alle Anforderungen an das Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft erfüllt und erreichte ebenfalls Höchstwerte beim Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).

Grosse Themenvielfalt bei den Ateliers

Am Nachmittag konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer je sechs Ateliers besuchen. Zur Auswahl stand ein vielfältiges Angebot von 41 Ateliers, das in acht verschiedene Themenbereiche gegliedert war. Die Teilnehmenden konnten zum Beispiel erfahren, wie Ameisen umgesiedelt werden, wie auf Initiative des Naturparks Gantrisch ein Holzkugelschreiber entsteht, wie Massivholzhäuser ohne Leim gebaut werden und wie dank einer App eine Waldinventur mit dem Smartphone gemacht werden kann.


Kontakt: info@bafu.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 15.12.2014

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Referate

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Ateliers

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Weitere Informationen

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Forum für den Austausch von Waldwissen 2011 und 2014
15.12.2014 | 177 KB | PDF

Organisation

Der Anlass wurde vom Netzwerk Wissenstransfer Wald Schweiz organisiert. Dieses Netzwerk wird getragen von BAFU, Bildungszentrum Wald Lyss, ibW Bildungszentrum Wald und Holz Maienfeld, ETHZ, HAFL, WSL, WVS und SFV.


http://www.bafu.admin.ch/wald/01198/11716/13295/index.html?lang=de