WOODVETIA: Ausstellung im Bundeshaus

Rede von Paul Steffen an der Vernissage-Gruppenausstellung im Bundeshaus vom 26. Februar 2018

Ich möchte Sie alle herzlich im Namen des Bundesamtes für Umwelt willkommen heissen, sehr geehrte Damen und Herren.

Zuerst möchte ich

• Frau Nationalrätin Sylvia Flückiger,
• Herrn Nationalrat Daniel Fässler und
• Herrn Stucki von den parlamentarischen Diensten des Bundes

ganz herzlich Danke sagen, dass unsere Aktion für mehr Schweizer Holz in diesen ehrwürdigen Hallen Station machen darf. Es ist nämlich Ihrer Initiative zu verdanken, dass wir heute unsere Kampagne #WOODVETIA hier zeigen dürfen. Das ist eine grosse Ehre.

Ort des Anfangs / Là où tout a commencé

Aujourd’hui, nous revenons là où tout a commencé. En effet, c’est vous, chers représentants de l’Assemblée fédérale, qui, en 2016, avez jeté les bases légales indispensables à la mise en œuvre de la campagne de sensibilisation au bois suisse. En adoptant les modifications apportées à l’art. 34a de la loi sur les forêts, vous avez créé les conditions nécessaires pour que la Confédération puisse soutenir la vente et la valorisation du bois, notamment suisse.

20 Statuen - 20 Beweise

Genau das hat nun das Bundesamt für Umwelt zusammen mit den Verbänden der Wald- und Holzwirtschaft getan. Vor dem eindrücklichen Resultat stehen wir heute:

• 20 Statuen von wichtigen Persönlichkeiten der Schweizer Geschichte und Gegenwart.
• 20 Beweise dafür, was für ein grossartiger nachhaltiger Rohstoff vor unserer Haustüre wächst.
• Ein traditioneller Rohstoff, welcher einerseits unsere Baukultur prägte.
• Ein moderner Rohstoff, welcher den Weg in die Zukunft mit Bravour schaffte. Unübertroffen im Umbau, Aufstocken und Verdichten.

Die Figuren selbst verbinden ebenfalls hohe traditionelle Handwerkskunst mit modernsten Arbeitsmethoden – dem computergesteuerten CNC-Fräsen. Und im Gegensatz zu vielen neuen Holzgebäuden sind die #WOODVETIA-Figuren  aus Schweizer Holz gefertigt.

Unterwegs im Land

Die zwanzig Statuen aus Schweizer Holz, verehrte Anwesende, sind schon seit vielen Monaten im ganzen Land unterwegs, um

• die Bevölkerung auf das Schweizer Holz  aufmerksam zu machen.
• Die Menschen dazu zu bewegen, explizit „Schweizer“ Holz nachzufragen.
• Sei’s beim Umbau, beim Hausbau, beim Kauf eines neuen Holzbettes oder eines Schnittbrettchens.

Für mich sind die Statuen aber mehr als nur Botschafter fürs Schweizer Holz. Sie sind Repräsentanten einer langen Geschichte.
Die Bäume, aus denen sie geschnitzt wurden, sprossen vor vielen Jahrzehnten, zum Teil sogar Jahrhunderten aus Schweizer Waldböden bis sie geerntet wurden.

Nachhaltigkeit

Im Jahre 1713 beschrieb der sächsische Förster Carl von  Carlowitz mit seiner „Sylvicultura oeconomica“ erstmals die Grundsätze einer nachhaltigen Waldwirtschaft. Schon damals bedeutete dies:

• ökologische, ökonomische und soziale Belange aufeinander abzustimmen und in ein Gleichgewicht zu bringen.

Nachhaltige Nutzung

La forêt suisse couvre près d’un tiers du territoire national. Il y pousse une matière première de grande valeur pour ainsi dire devant notre porte.
Comme l’a dit précédemment Monsieur Daniel Fässler, nous pourrions récolter chaque année un tiers de bois supplémentaire et continuer d’exploiter la forêt durablement tout en garantissant d’autres prestations forestières, comme la biodiversité.
Si nous exploitons autant de bois qu’il est possible de le faire au sens d’une utilisation durable, nous sommes gagnants sur toute la ligne. En effet, les forêts entretenues offrent

• une meilleure protection contre les dangers naturels
• et constituent des lieux de détente attrayants.
• De plus, des places de travail sont ainsi créées et une contribution notable est apportée à la

Gemeinsame Aktion

Das nachhaltige langfristige Denken und Arbeiten für die Zukunft prägt ebenfalls unsere Aktion fürs Schweizer Holz.

• Diese ist langfristig angelegt und es ist eine „gemeinsame“ Aktion.

Erstmals überhaupt hat sich die Schweizer Holzkette über die verschiedenen Verarbeitungsstufen hin –

• vom Wald über die Sägereien bis hin zum Holzbau –

für eine Kampagne fürs Schweizer Holz  zusammen getan. Ein geballter Einsatz mit vereinten Kräften und Finanzmitteln für eine gemeinsame Sache. Heute stehen wir nun hier zusammen, um aufmerksam zu machen und Impulse zu geben, damit der Schweizer Wald wieder vermehrt an ökonomischer Bedeutung gewinnt und somit ein nachhaltiges Gleichgewicht

Sehr verehrte Damen und Herren

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung für unser Schweizer Holz aus unserem Schweizer Wald.

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Letzte Änderung 26.03.2019

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