Vorabklärungen beim Rückbau von Bauten und Anlagen

Abgeberbetriebe wie Bauunternehmen, Industrie- und Gewerbebetriebe müssen vor der Übergabe prüfen, ob es sich bei abzugebenden metallischen Abfällen um Sonderabfall handelt (Art. 4 VeVA). Sie dürfen Sonderabfälle nicht mit anderen Abfällen vermischen (Art. 5 VeVA) und müssen bei der Übergabe von Sonderabfällen Begleitscheine verwenden (Art. 6 VeVA).

Insbesondere vor dem Rückbau von Anlagen und Bauten ist systematisch abzuklären, ob der anfallende Schrott mit gefährlichen Stoffen verunreinigt ist. In diesem Fall soll die Entsorgung in Absprache mit der kantonalen Fachstelle und wenn möglich im Rahmen eines Entsorgungskonzeptes abgewickelt werden. Schrott, der PCB, Asbest oder Quecksilber enthält, leere Gebinde, die besonders gefährliche Stoffe enthalten haben oder Installationen mit radioaktiven Komponenten dürfen nicht zusammen mit normalem Schrott verarbeitet werden. Auch brennbarer und selbstentzündlicher Schrott aus Magnesium muss getrennt behandelt werden.

Weitere Informationen zum Vermischungsverbot und zur separaten Sammlung von Sonderabfällen:

Weitere Informationen zur Klassierung von metallischen Abfällen:

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Letzte Änderung 07.02.2013

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