Ziele der in situ-Sanierung

Das Ziel der Sanierung von Altlasten besteht darin, dass der Standort mittelfristig ohne weitere Massnahmen der Nachwelt über­lassen werden kann.

Die Altlastenverordnung akzeptiert grundsätzlich zwei Arten von Sanierungs­massnahmen: Dekontamination oder Sicherung. Während bei den Sicherungsvarianten der Sanierung die Emissions­pfade durch technische Massnahmen unterbunden werden, zielen die Dekontaminationsmass­nah­men darauf ab, den Schadstoff in Untergrund und Grundwasser zu beseitigen oder seine umweltschädigende Wirkung zu eliminieren. Dekontaminationsmass­nahmen sind in der Regel ange­zeigt, wenn sich deren Sanierungsbedürftigkeit auf persistente organi­sche Verbindungen oder Schwermetalle zurückführen lässt.

Dekontamination kann bewirkt werden, indem die Schadstoffe

  • aus dem Untergrund oder Grundwasser entfernt oder
  • in unschädliche Stoffe umgewandelt werden.

Eine blosse Reduktion der Schadstoffgehalte, die nicht auf eine der ge­nannten Ursachen zurückgeführt werden kann sondern sich zum Beispiel auf Grund von Verdünnung ergibt, kann nicht als Dekontamination ver­stan­den werden.

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Letzte Änderung 21.04.2009

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