Urban Mining: Umweltinnovation Metallrecycling

© Illustration: BAFU; Fotos: KEZ0/ZAR

Im Abfall steckt ein grosses Energiepotenzial, das in der Schweiz in Kehrichtverbrennungsanlagen genutzt wird. Zahlreiche Innovationen haben in den vergangenen Jahrzehnten den Verbrennungsprozess optimiert und den Schadstoffausstoss minimiert. Noch wenig genutzt wird dagegen das Rohstoffpotenzial der Schlacke, die nach der Verbrennung des Abfalls übrig bleibt und Metallgehalte aufweist, welche mit abbauwürdigem Erz vergleichbar sind. Während das Eisen mit einem Magneten herausgefischt wird, ist die Rückgewinnung anderer wertvoller Metalle wie Kupfer, Silber und Gold technisch anspruchsvoll. Eine neuartige, weltweit einzigartige Schlackenaufbereitungsanlage ermöglicht es nun, fast 100 Prozent der Metalle aus der Schlacke zu rezyklieren. Damit ist weniger Deponieraum erforderlich, der Stoffkreislauf der Metalle wird geschlossen, und Umweltbelastungen, die beim bergmännischen Abbau der Rohstoffe in anderen Ländern entstehen, werden vermieden. Die Rückgewinnung ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein Gewinn.

Projekttitel:Schlackenaufbereitung zur stofflichen Verwertung von Metallen
Gefördert durch:Umwelttechnologieförderung des BAFU
Beteiligte aus
Wirtschaft und Wissenschaft:
ZAV Recycling AG, Stiftung ZAR, Hochschule für Technik Rapperswill
Projektnummer (aramis.admin.ch):UTF 458.14.13

 

 

 

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Letzte Änderung 18.05.2016

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