Waldpädagogik und Naturbezogene Umweltbildung

Waldpädagogik als Teil der Naturbezogenen Umweltbildung ermöglicht ganzheitliches Lernen im Lebensraum Wald. Waldpädagogische Bildungsangebote schaffen Verständnis für den komplexen Lebensraum Wald, für seine Funktionen, aber auch für seine Bedürfnisse. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen durch besondere Erlebnisse in der Natur, ihre Umwelt am Beispiel Wald besser zu verstehen.

Die Stiftung SILVIVA ist der Partner des BAFU im Bereich Waldpädagogik und Naturbezogene Umweltbildung.

SILVIVA fördert eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit den ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten der Beziehung des Menschen zu seinen natürlichen Lebensgrundlagen und speziell des Waldes. Ziel ist es, Menschen zu einem nachhaltigen Umgang mit eigenen und fremden Ressourcen zu befähigen und damit einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten.

Leistungsangebot von SILVIVA

  • Aus- und Weiterbildung im Beziehungsfeld Mensch - Natur, insbesondere im Lernort Wald
  • Erfahrungen, Erlebnisse und handlungsorientierte Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in und mit der Natur
  • Koordinations- und Beratungsarbeit im Bereich der naturbezogenen Umweltbildung und Waldpädagogik und bei der Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprojekten in der Natur
  • Entwicklung von konkreten Projekten, welche Akteure bei der Umsetzung von wirkungsorientierter Waldpädagogik, Umweltbildung und nachhaltigem Handeln unterstützen.

Beispiel aus der Arbeit von SILVIVA

Weiterbildungen: SILVIVA bietet gesamtschweizerisch ein breites Angebot von Weiterbildungen im Bereich der Wald- und Naturpädagogik an, etwa den CAS in Naturbezogener Umweltbildung. Ziel dieser Bildungsangebote ist es, Fachleute auszubilden, welche im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit den Lernort Wald vermehrt nutzen. Die Weiterbildungen von SILVIVA richten sich vor allem an Forstleute, Lehrpersonen, SpielgruppenleiterInnen und NaturwissenschaftlerInnen.

Försterwelt: Im Projekt «Försterwelt» erleben Primarschulkinder aus erster Hand die Welt der Forstleute. Die Schulklasse hegt und pflegt unter fachlicher Anleitung eines Försters, Forstwarts oder Forstwartlehrlings ein Stück Wald in unmittelbarer Nähe zu ihrem Schulhaus. Die Klassen arbeiten über drei Jahre hinweg immer wieder in „ihrem" Wald und erhalten so einen Eindruck, was nachhaltige (Wald-) Wirtschaft bedeutet.

Weiterführende Informationen

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Letzte Änderung 31.07.2015

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