Biodiversität und Naturgefahren

Das BAFU setzt sich dafür ein, dass bei Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren wenn immer möglich Ökosysteme aufgewertet werden. Vor allem beim Schutzwald und beim Hochwasserschutz ergeben sich interessante Win-win-Situationen zwischen der Erhaltung und Förderung der Biodiversität und dem Schutz vor Naturgefahren.

Schutzwald

In der «Wegleitung für Pflegemassnahmen in Wäldern mit Schutzfunktion» fordert das BAFU Waldzustände, die dem Naturzustand möglichst nahe kommen.

Es wird angenommen, dass mit zunehmender Naturnähe der Aufwand für die Schutzwaldpflege abnimmt. Pflegemassnahmen sind auf die Standortverhältnisse abzustimmen. So lassen sich die Kräfte der natürlichen Waldentwicklung zum Schutz vor Lawinen, Steinschlag und Rutschungen nutzen.

Hochwasserschutz

Basierend auf dem Bundesgesetz über den Wasserbau (Art. 4) muss der Hochwasserschutz naturnah ausgeführt werden und den Gewässern ausreichend Raum gewähren.

Um Abflussspitzen zu dämpfen, soll der Hochwasserabfluss in Rückhalteräumen verzögert werden. Deshalb sind natürliche Rückhalteräume zu erhalten oder wiederherzustellen.

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Letzte Änderung 02.10.2018

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