Biodiversitätsfreundliche Nutzung von Grundstücken des Bundes

Der Bund ist der grösste Landbesitzer der Schweiz. Die Naturwerte auf dieser Fläche sollen erhalten und gefördert werden.

Der Bund ist direkt oder via Beteiligungen im Besitz einer Vielzahl von Grundstücken, Bauten und Anlagen. Insbesondere durch die Grundstücke des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie durch die Nationalstrassen und deren Böschungen ist er sogar der grösste Landeigentümer der Schweiz.

Die Grundstücke des VBS sind ökologisch besonders wertvoll, weil sie extensiv genutzt werden, abgelegen liegen und wegen der militärischen Nutzung vor anderen Nutzungsinteressen (z.B. Bebauung) geschützt sind. Das VBS unternimmt grosse Anstrengungen, um die Naturwerte zu erhalten und zu fördern. Im Zuge der Weiterentwicklung der Armee (WEA) zahlreiche militärisch genutzte Standorte aus der militärischen Nutzung entlassen und können für eine zivile Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden.

Viele dieser Areale sind ökologisch sehr wertvoll, da sie diverse Biotope und Schutzobjekte von nationaler Bedeutung enthalten sowie Lebensraum für National Prioritäre Arten bieten. Diese sind für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität in der Schweiz von grosser Relevanz. Dies gilt insbesondere für den Auf- und Ausbau der Ökologischen Infrastruktur. Die Flächen sollen im Sinne der Strategie Biodiversität Schweiz erhalten und nachhaltig genutzt, respektive für die Biodiversität aufgewertet werden.

Für die Sicherung der für die Biodiversität relevanten Flächen ist das VBS ein Schlüsselpartner des BAFU.

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Letzte Änderung 16.11.2020

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