Ökologischer Ausgleich

Der ökologische Ausgleich ist ein Sammelbegriff für Massnahmen, die der Erhaltung und Wiederherstellung der Funktion der Lebensräume und ihrer Vernetzung vor allem in intensiv genutzten bzw. dicht besiedelten Landschaften dienen.

Das Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) verpflichtet die Kantone, für ökologischen Ausgleich zu sorgen (Art. 18b Abs. 2 NHG; Art. 15 NHV).

Ziel des ökologischen Ausgleichs ist die Förderung der einheimischen Artenvielfalt. Dazu sind folgenden Massnahmen geeignet:

  • Stärkung und Neuschaffung von naturnahen Flächen
  • Biodiversitätsförderflächen (BFF, ehemalig ökologische Ausgleichsflächen)
  • Ökologische Aufwertung im Siedlungsraum
  • Massnahmen im Wald (z.B. durch naturnahen Waldbau, Altholzinselt, Waldreservate)
  • Vernetzung von Lebensräumen

Die Ziele im ökologischen Ausgleich lassen sich nach quantitativen, qualitativen und dispositiven Kriterien unterteilen, die im Landschaftskonzept Schweiz erläutert sind.

Wiederherstellung und Ersatz im Natur- und Landschaftsschutz

Cover Wiederherstellung und Ersatz im Natur- und Landschaftsschutz. Die Eingriffsregelung nach schweizerischem Recht. 2002. 123 S.

Die Eingriffsregelung nach schweizerischem Recht. 2002

Landschaftskonzept Schweiz

Cover Landschaftskonzept Schweiz

Teil I Konzept, Teil II Bericht. 1998

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Letzte Änderung 30.06.2015

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