Mobilfunk als Elektrosmog-Quelle

Dank tausenden von Basisstationen für den Mobilfunk kann man in der Schweiz heute praktisch überall mit dem Handy telefonieren. Kehrseite dieser flächendeckenden Versorgung ist die landesweite Zunahme der hochfrequenten Strahlung durch die Antennen. In der Umgebung solcher Mobilfunkanlagen schwankt die Belastung im Tagesverlauf je nach Anzahl der übermittelten Gespräche. Auf Grund der unmittelbaren Nähe zum Kopf belasten Mobiltelefone die Benutzerinnen und Benutzer aber deutlich stärker als jede Basisstation.

Mobil telefonieren - Wie funktioniert das?

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung besitzt mittlerweile ein Handy. Über 18000 Basisstationen für den Mobilfunk stellen sicher, dass wir damit fast überall im Inland telefonieren können.

Wie stark ist Mobilfunkstrahlung?

Eine Mobilfunkantenne sendet nicht gleichförmig in alle Richtungen. Aufgrund der Strahlungscharakteristik ist daher für die Bewertung der Strahlungsbelastung in der Umgebung nicht nur der Abstand zur Antenne von Bedeutung, sondern auch die Strahlungsrichtung.

Bewilligung und Kontrollen von Mobilfunkanlagen

Illustration Elektrosmog

Vollzug auf Kurs: Nichtionisierende Strahlung - Verlässliches Verfahren schützt vor Elektrosmog

Der Ausbau des Handynetzes erfordert jedes Jahr Hunderte neuer Mobilfunkantennen. Ein gut funktionierendes Bewilligungs-, Abnahme- und Kontrollprozedere stellt sicher, dass die Grenzwerte für nichtionisierende Strahlung (NIS) eingehalten werden.

Mobilfunkanlagen: Anforderungen nach NISV

In der Schweiz werden aktuell vier Mobilfunkstandards (GSM, UMTS, LTE, TETRAPOL) eingesetzt, welche in sechs Frequenzbändern (400, 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz) betrieben werden können.

Mobilfunk: Vollzugshilfen zur NISV

Für die Bewilligung und Kontrolle von neuen Mobilfunkanlagen und deren NIS-Beurteilung sind die Kantone und Gemeinden zuständig.

Qualitätssicherung zur Einhaltung der Grenzwerte der NISV bei Mobilfunkanlagen

Die Qualitätssicherungssysteme für Mobilfunkanlagen sollen sicherstellen, dass die Mobilfunkanbieter ihre Sendeanlagen bewilligungskonform betreiben und die Grenzwerte der NISV einhalten.

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Letzte Änderung 23.05.2016

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