Magazin «umwelt» 3/2015 - Gesundheit, ein kostbares Gut

Dossier: Natur, Gesundheit und Ästhetik > Problematische Heilmittelrückstände > Krank durch Klimaerwärmung > Viel Grün für mehr Bewegung > Gesunde Städte planen

Besser vorbeugen

Editorial von Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern

Einsichten aus der Vergangenheit: Vom Sonnendoktor zum Wahrheitsberg

26.08.2015 - Verqualmte Luft, durch Fäkalien verunreinigtes Wasser und mit Schlacke durchsetzte Böden machen krank. Die Industrialisierung bot reiches Anschauungsmaterial für die Wechselwirkungen zwischen belasteter Umwelt und gesundheitlicher Gefährdung. Argumente für den Schutz von Gesundheit und Natur lieferten Wissenschaft und Medizin – und die Erfahrungen ästhetisch sensibler Zeitgenossen.

Antibiotika- und Heilmittelrückstände in der Umwelt: Die versteckte Seite des Medikamentenkonsums

26.08.2015 - Rückstände von Schmerzmitteln, Antibabypillen und generell von Medikamenten in der Umwelt sind problematisch. Besonders verbreitet sind sie in den Gewässern, in die sie zum Teil über bereits gereinigtes Abwasser eingetragen werden. Auch gegen Antibiotika resistente Keime gelangen mitunter trotz Abwasserreinigungsanlagen (ARAs) in Flüsse, Bäche und Seen.

Erderwärmung: Tropenklima im Tessin

26.08.2015 - Die Klimaerwärmung bleibt nicht ohne Folgen für die Gesundheit: Stechmücken, die Infektionskrankheiten übertragen, breiten sich aus, der länger andauernde Pollenflug führt zu vermehrten Allergien, und die häufiger werdenden Hitzeperioden gefährden geschwächte Menschen und kleine Kinder. Als Südkanton ist das Tessin besonders gefordert.

Feinstaub bleibt ein Problem: Richtig durchatmen

26.08.2015 - In der Schweiz ist die Belastung mit Luftschadstoffen in den letzten 30 Jahren gesunken. Trotzdem bleibt im Kampf gegen lungengängige Partikel noch einiges zu tun. Die Eidgenössische Kommission für Lufthygiene etwa fordert einen Grenzwert für besonders feinkörnigen Feinstaub und eine Reduktion der Russbelastung um 80 %. Denn auch geringe Mengen dieser Partikel können Krebs oder Herzversagen begünstigen.

Allgegenwärtige Strahlung: Kein direkter Weg von der Ahnung zur Gewissheit

26.08.2015 - Zum Schutz von Mensch und Umwelt vor schädlichen oder lästigen Einflüssen werden Immissionsgrenzwerte festgelegt. Das Fundament dafür liefert die Forschung. Wenn es allerdings, wie im Fall der Strahlung, um gesundheitliche Langzeitfolgen von Einwirkungen aus der Umwelt geht, stellen sich besonders hohe Anforderungen an die wissenschaftliche Methode.

Geregelter Umgang mit Chemikalien: Unsere heimlichen Begleiter

26.08.2015 - Chemie durchdringt unseren Alltag und macht ihn komfortabel. Etwa, indem sie potente Wirkstoffe zur Verfügung stellt oder den Ersatz schwerer und spröder Materialien durch leichten und formbaren Kunststoff ermöglicht. Doch gewisse Chemikalien gefährden die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Daher hat der Gesetzgeber Regelwerke erlassen, die eine sichere Anwendung chemischer Substanzen gewährleisten.

Wie Natur die Gesundheit stärkt: Geerdet im Garten

26.08.2015 - Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit und lässt sich rasch einmal dazu verleiten, seine Ziele motorisiert zu erreichen. Umso wichtiger ist es, dass eine attraktive Umgebung zum Spaziergang oder zur Velofahrt ins Grüne einlädt. Denn der Aufenthalt in der Natur stärkt die Gesundheit gleich mehrfach.

Blick in die Zukunft: Meine Stadt von morgen

26.08.2015 - Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Massnahmen, die Siedlungsdichte mit Lebensqualität verbinden, sind daher dringend gefragt. Begrünung etwa verbessert Stadtklima und Geräuschkulisse, erhöht die Biodiversität und macht die City wohnlich. Auch die Planung trägt dazu bei, zukunftsorientierte Städte zu entwickeln.

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Letzte Änderung 26.08.2015

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