Erste Verpflichtungsperiode Kyoto-Protokoll (2008-2012)

Im Rahmen der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls war die Schweiz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen im Mittel über die Jahre 2008-2012 um 8 Prozent unter die Emissionen von 1990 zu senken. Mit dem (ersten) CO2-Gesetz wurde dieses Reduktionsziel erfolgreich umgesetzt, unter der Berücksichtigung von im Ausland erworbenen Emissionsreduktionszertifikaten sowie der CO2-Senkenleistung der Schweizer Wälder.

Gemäss den Bestimmungen des Kyoto-Protokolls müssen Länder, welche ein verpflichtendes Reduktionsziel für die erste Verpflichtungsperiode (2008-2012) eingegangen sind, bis am 18. November 2015 Emissionseinheiten im Umfang ihrer effektiven Emissionen während dieser Periode stilllegen. Dieser Prozess folgt der internationalen Verifizierung der Nationalen Treibhausgasinventare, welche im August 2015 auch für das letzte Jahr der Verpflichtungsperiode abgeschlossen wurde. Die Schweiz hat diese Stilllegung am 13. Oktober 2015 abgeschlossen und hat damit ihre Verpflichtungen im Rahmen der ersten Periode des Kyoto-Protokolls erfüllt.

Die stillgelegten Emissionseinheiten umfassen:

Weitere Information zur Stilllegung von Emissionseinheiten für die erste Verpflichtungsperiode im Rahmen des Kyoto-Protokolls finden Sie auf der Seite der Klimakonvention:

Liste der durch die Schweiz stillgelegten Emissionseinheiten um die Verpflichtungen der ersten Periode des Kyoto-Protokolls zu erfüllen:

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Letzte Änderung 14.10.2016

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