Anpassung an den Klimawandel: Gesundheit

Veränderungen der Extremtemperaturen wirken sich direkt auf die Gesundheit des Menschen aus. Mehr heisse Tage und Hitzewellen stellen vor allem für alte und pflegebedürftige Menschen eine Belastung dar. Zudem begünstigen höhere Temperaturen das Auftreten von Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren.

Handlungsfelder und Ziele des Bundes

Vektor übertragene Infektionskrankheiten

  • Die fachlichen Kompetenzen sind auf nationaler und internationaler Ebene optimal vernetzt. Die relevanten Informationen sind bei allen involvierten Akteuren vorhanden.
  • Neue Risiken sind in bestehenden Strategien und Strukturen zum Schutz vor übertragbaren Krankheiten und Tierseuchen integriert; Koordination des Vorgehens zwischen BAG und BVET.
  • Risikogruppen und Öffentlichkeit sind sensibilisiert.

Auswirkungen von Hitze

  • Die risikogerechte Reaktionsbereitschaft auf Hitzewellen ist in der ganzen Schweiz gewährleistet.
  • Zielgruppengerechtes Basisangebot an Informationen ist gewährleistet.
  • Bevölkerung, Architekten/Planungsfachleute sowie Tierhalter sind sensibilisiert.

Über Lebensmittel und Wasser übertragene Infektionskrankheiten

  • Das aktuell hohe Sicherheitsniveau ist gewährleistet.
  • Potenziell betroffene Betriebe sowie die Öffentlichkeit sind für neue Risiken sensibilisiert.

Massnahmen des Bundes

Hohe Temperaturen und häufigere Hitzewellen können insbesondere für alte und pflegebedürftige Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Auch das Auftreten und der Umgang mit neuen Krankheitserregern und deren Überträgern (Vektoren) verdienen erhöhte Aufmerksamkeit. Die Federführung für die Konzeption von Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Teilsektor Gesundheit Mensch liegen teils beim Bundesamt für Gesundheit BAG und teils beim Bundesamt für Umwelt BAFU. Gesundheitsversorgung und Massnahmenvollzug bleiben Aufgaben der Kantone.

Durch den immer intensiveren Handel mit Tieren und Futtermitteln, aber auch durch die sich ändernden Ausbreitungsbedingungen für Krankheitserreger und -überträger, muss in Zukunft in der Schweiz vermehrt mit Infektionen bei Nutz-, Heim- und Wildtieren gerechnet werden, die neu sind oder früher ausgerottet wurden. Die Federführung für Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Teilsektor Gesundheit Tier liegt beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV.

Massnahmen der Bundesämter: Gesundheit (PDF, 175 kB, 09.04.2014)Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz - Aktionsplan 2014–2019, Anhang A8

Weitere Aktivitäten

Kantonale Hitzemassnahmenpläne

Pilotprogramm Anpassung an den Klimawandel

Weiterführende Informationen

Kontakt
Letzte Änderung 04.09.2018

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