Verknüpfung der Emissionshandelssysteme Schweiz-EU: Verhandlungsablauf

Die Schweiz und die EU verhandelten seit 2011 über die Verknüpfung ihrer Emissionshandelssysteme. Sowohl der Bundesrat wie auch der EU Ministerrat hatten ein entsprechendes Verhandlungsmandat erteilt. Die Verhandlungen wurden im Januar 2016 mit der Paraphierung des Abkommens auf technischer Ebene abgeschlossen. Das Abkommen wurde am 23. November 2017 in Bern unterzeichnet. Nun müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifizierung zustimmen.

Unterzeichnung des Abkommens zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme der Schweiz und der EU

Das Abkommen zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme der Schweiz und der EU wurde am 23. November 2017 in Bern in Anwesenheit der Bundespräsidentin Doris Leuthard und des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker unterzeichnet. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifikation zustimmen.

16.08.2017

Verknüpfung der Emissionshandelssysteme Schweiz und EU: Grosser Schritt vorwärts

Die Schweiz und die EU bereiten die Verknüpfung ihrer Emissionshandelssysteme vor. An seiner Sitzung vom 16. August 2017 hat der Bundesrat grünes Licht für die Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens gegeben. Auch die Europäische Kommission hat Vorschläge für die Unterzeichnung und Ratifizierung des Abkommens beschlossen und dem Rat der Europäischen Union zum Beschluss vorgelegt. Es könnte noch im laufenden Jahr unterzeichnet werden. Danach müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifizierung zustimmen.

25.01.2016

Verknüpfung der Emissionshandelssysteme EU-Schweiz: Verhandlungen abgeschlossen

Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) zur Verknüpfung ihrer Emissionshandelssysteme sind abgeschlossen. Bruno Oberle, Direktor des Bundesamts für Umwelt (bis Ende 2015), Dominique Paravicini, stellvertretender Direktor der Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA), und Jos Delbeke, Generaldirektor der EU-Generaldirektion Klima, haben das Abkommen paraphiert. Die Ausweitung des internationalen CO2-Markts durch die Verknüpfung nationaler oder regionaler Emissionshandelssysteme kann ein wirkungsvolles Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels sein.

7. Verhandlungsrunde Schweiz – EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

Brüssel, 26.3.2015 – Am 26. März 2015 fand die siebte Runde der Verhandlungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union zur Verknüpfung der beiden Emissionshandelssysteme in Brüssel statt. Diskutiert wurde auch der Einbezug des Luftverkehrs.

6. Verhandlungsrunde Schweiz - EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

Brüssel, 19.9.2014 – Am 19. September 2014 hat die sechste Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer jeweiligen CO2-Emissionshandelssysteme stattgefunden.

12.12.2013

Fünfte Verhandlungsrunde Schweiz - EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

Am 11. Dezember 2013 fand die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer jeweiligen CO2-Emissionshandelssysteme statt. Der Abkommensentwurf konnte weiter verfeinert werden.

09.07.2013

Vierte Verhandlungsrunde Schweiz - EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

In Zürich hat am 8. Juli 2013 die vierte Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer jeweiligen CO2-Emissionshandelssysteme stattgefunden. Dabei konnten weitere Fortschritte erzielt werden. Das Ziel, die technischen Verhandlungen per Ende Jahr abzuschliessen, wurde bekräftigt.

26.10.2012

Dritte Verhandlungsrunde Schweiz - EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

In Brüssel hat am 26. Oktober 2012 die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer jeweiligen Emissionshandelssysteme stattgefunden. Ziel des zukünftigen Abkommens ist, einen gemeinsamen Markt für Emissionsrechte zu schaffen.

20.09.2011

CO2- Emissionshandelssysteme: Verhandlungen Schweiz – EU fortgesetzt

In Zürich hat die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer Handelssysteme für CO2-Emissionsrechte stattgefunden. Ein entsprechendes Abkommen würde die gegenseitige Anerkennung der Emissionsrechte ermöglichen und Schweizer Unternehmen den Zugang zum deutlich grösseren und liquideren europäischen Emissionsmarkt öffnen.

09.03.2011

Erste formelle Verhandlungen mit EU zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

Die Schweiz und die Europäische Union haben am 8. März 2011 Verhandlungen im Hinblick auf eine Verknüpfung ihrer Handelssysteme für CO2-Emissionsrechte aufgenommen. Mit einem Abkommen, das die gegenseitige Anerkennung der Emissionsrechte festschreibt, würden Schweizer Unternehmen Zugang zum deutlich grösseren und liquideren europäischen Emissionsmarkt erhalten und damit mehr Flexibilität bei der Erfüllung ihrer Emissionsziele gewinnen.

16.12.2009

Bundesrat erteilt Verhandlungsmandat für Verknüpfung mit EU-Emissionshandel

An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat beschlossen, Verhandlungen über die Verknüpfung des schweizerischen Emissionshandelssystems mit demjenigen der EU aufzunehmen. Ziel ist der Abschluss eines bilateralen Abkommens noch vor 2013, mit dem Emissionsrechte von Schweizer Unternehmen und von Unternehmen aus dem EU-Raum gleichgestellt würden.

Weiterführende Informationen

Kontakt
Letzte Änderung 01.10.2018

Zum Seitenanfang

https://www.bafu.admin.ch/content/bafu/de/home/themen/klima/fachinformationen/klimapolitik/emissionshandel/verknuepfung-der-emissionshandelssysteme-schweiz-eu/verknuepfung-der-emissionshandelssysteme-schweiz-eu--verhandlung.html