Naturgefahren: Dossiers

Die 3. Rhonekorrektion: Ein Generationenprojekt für mehr Sicherheit

21.06.2018 - Die 3. Rhonekorrektion ist das grösste Hochwasserschutzprojekt der Schweiz: Es umfasst eine Länge von 162 Kilometern Flusslauf, betrifft den Schutz für gut 100‘000 Menschen und verhindert mögliche Hochwasserschäden im Umfang von geschätzten 10 Milliarden Franken. Neben mehr Sicherheit soll das Projekt auch mehr Natur für das Rhonetal bringen. Es ist ein Generationenprojekt, dessen Bauzeit mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.

Schutzwaldpflege: Die Zusammenarbeit im Gelände ist entscheidend

1.9.2021 - Wenn Geröll, Totholz und ganze Bäume den Abfluss behindern, wird auch ein kleiner Bach schnell zur grossen Gefahr. Schutzwälder helfen, die Risiken zu minimieren. Kürzlich hat der Bund seine Vorgaben zur Pflege der Schutzwälder an Fliessgewässern aktualisiert. Umsetzen müssen sie die Forst- und Wasserbauverantwortlichen im Gelände.

Wasserbau und Ökologie: «Man muss die Denkweise der anderen begreifen»

1.9.2021 - Im Forschungsprogramm «Wasserbau und Ökologie» erarbeiten Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen wissenschaftliche Grundlagen und Lösungen für den Umgang mit Fliessgewässern. Wie funktioniert diese Kooperation im Alltag? Der Ingenieur David Vetsch von der ETH Zürich und die Biologin Christine Weber vom Wasserforschungsinstitut Eawag geben Einblick in ihre Arbeit.

Gewässerraum: Weshalb die Gewässer mehr Platz benötigen

25.11.2020 - Naturnahe Bäche und Flüsse beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten. Sie sorgen für ein attraktives Landschaftsbild und dienen damit dem Tourismus ebenso wie der Naherholung. Zudem leisten sie einen Beitrag an den nachhaltigen Hochwasserschutz. Um all diese Aufgaben zu erfüllen, brauchen die Gewässer genügend Raum.

Alpenrhein: Viele Stolpersteine auf dem Weg zum neuen Flussbett

2.9.2020 - Am Alpenrhein tritt das Hochwasserschutzprojekt Rhesi in eine entscheidende Phase. Es geht darum, das generelle Projekt in ein genehmigungsfähiges Bauvorhaben zu überführen. Doch die vielen Ansprüche und unterschiedliche Partizipationskulturen in der Schweiz und in Österreich bieten noch so manchen Stolperstein.

Magazin «die umwelt» 2/2020 - Naturgefahren gehen alle an

03.06.2020 - Dossier: Naturgefahren gehen alle an
So geht die Schweiz mit Risiken um

Rhonekorrektion: Auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg

04.03.2020 - In Visp (VS) steht die erste Etappe der 3. Rhonekorrektion vor dem Abschluss. Zentrales Anliegen
ist der Hochwasserschutz, doch finden dabei auch Naturanliegen mehr Beachtung. Der Beteiligung aller Akteure kommt dabei eine grosse Bedeutung zu.

Gerüstet bei Starkniederschlag: Die neue Gefährdungskarte Oberflächenabfluss Schweiz

03.07.2018 - Regnet es lange oder heftig, kann der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen. Es fliesst ab und flutet zum Beispiel Gärten, Keller oder Garagen. Dieser Oberflächenabfluss ist verantwortlich für Schäden in Millionenhöhe. Der Bund hat darum zusammen mit Versicherungspartnern die neue nationale Gefährdungskarte erarbeitet. Sie zeigt, welche Flächen in der Schweiz vom Oberflächenabfluss betroffen sind.

Flussvermessung: Innovativ und doch der Tradition verpflichtet

04.09.2019 - Seit über 150 Jahren werden in der Schweiz Flüsse vermessen und Querprofile erstellt. Neue Techniken ermöglichen heute auch flächenhafte Vermessungen. Damit liefern sie eine wichtige Grundlage für die Gefahrenbeurteilung sowie für Planungen von Massnahmenzu Hochwasserschutz und Revitalisierung.

Raumplanung und Störfallvorsorge: Wohnen und arbeiten in gefährlicher Umgebung

06.03.19 - Heute wird zunehmend in der Nähe von heiklen Störfallanlagen wie Tanklagern, Pipelines oder Verkehrswegen mit Gefahrguttransporten gebaut. Die Revision der Störfallverordnung StFV und der Planungshilfe des Bundes soll die Koordination der Störfallvorsorge mit raumwirksamen Tätigkeiten weiter stärken.
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