Indikator Wald und Holz

Todesfälle und Berufsunfälle bei Waldarbeiten

Die Waldwirtschaft ist eine der unfallträchtigsten Branchen. Die meisten Unfälle ereignen sich bei der Holzernte. Die Erhebung der Unfallzahlen im Wald ist wichtig, um die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Ausbildung der Arbeitskräfte zu verbessern.

Bewertung des Zustandes
schlecht schlecht
Bewertung der Entwicklung
positiv positiv
Todesfälle 2017: 1 Todesfälle 2016: 2 Todesfälle 2015: 4 Todesfälle 2014: 2 Todesfälle 2013: 3 Todesfälle 2012: 6 Todesfälle 2011: 5 Todesfälle 2010: 8 Todesfälle 2009: 7 Todesfälle 2008: 2
Anzahl Todesfälle bei Waldarbeiten, unter besonderer Berücksichtigung von gewerbsmässigen Arbeiten

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: Schweiz. Unfallversicherungsanstalt Suva
Fälle mit über 3 Absenztagen 2017: 137 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2017: 183 Fälle mit über 3 Absenztagen 2016: 127 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2016: 180 Fälle mit über 3 Absenztagen 2015: 121 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2015: 182 Fälle mit über 3 Absenztagen 2014: 129 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2014: 183 Fälle mit über 3 Absenztagen 2013: 138 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2013: 195 Fälle mit über 3 Absenztagen 2012: 120 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2012: 182 Fälle mit über 3 Absenztagen 2011: 124 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2011: 192 Fälle mit über 3 Absenztagen 2010: 130 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2010: 198 Fälle mit über 3 Absenztagen 2009: 134 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2009: 221 Fälle mit über 3 Absenztagen 2008: 125 Fälle mit 0-3 Absenztagen 2008: 196
Anzahl Berufsunfälle bei Waldarbeiten, unter besonderer Berücksichtigung von gewerbsmässigen Arbeiten

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: Schweiz. Unfallversicherungsanstalt Suva
Kommentar

Im Jahr 2017 gab es 320 Berufsunfälle pro 1000 Vollzeitbeschäftigte in Forstbetrieben und -unternehmen. Von diesen Verunfallten war ungefähr jeder Dritte länger als drei Arbeitstage arbeitsunfähig und eine Person verunfallten tödlich. Die Suva sensibilisiert die betroffenen Kreise mit der Kampagne „Risikoverhalten Forst“ mit dem Ziel die Schwere und Anzahl der Berufsunfälle zu reduzieren. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk den Lernenden. Nicht in dieser Graphik erfasst sind Unfälle von privaten Personen, die gelegentlich Holzarbeiten ausführen. Insbesondere in kleineren Privatwäldern ernten viele Waldeigentümer ihr Holz selber mit den eigenen, konventionellen Mitteln. Auch hier muss die Arbeitssicherheit weiterhin durch eine gezielte Aufklärung der Waldeigentümer sowie durch eine verstärkte Ausbildung der Arbeitskräfte verbessert werden.

Internationaler Vergleich

Da sich die Definition von „Unfall“ von Land zu Land unterscheidet, ist kein direkter Vergleich möglich.

Methode

Alle Angestellten von Forstbetrieben und -unternehmen müssen bei der Suva von Gesetzes wegen gegen Berufsunfall (BU) und Nichtbetriebsunfall (NBU) versichert sein. Die Betriebe und Unternehmen melden jeweils jeden Unfall sofort der Suva. Die Suva wiederum ist gesetzlich verpflichtet, die Unfallzahlen laufend in die Statistik aller schweizerischen Unfallversicherer einfliessen zu lassen.

 
Zuletzt aktualisiert am: 27.11.2018

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