Hydrologische Ereignisse

Das BAFU verfolgt aktuelle Hoch- und Niedrigwassersituationen, ordnet sie ein und informiert die Öffentlichkeit.

Das BAFU analysiert die Extremereignisse und gibt Berichte heraus, so z.B. nach den Hochwassern 1999 oder 2005 oder der Trockenheit im Sommer 2003. Bei grösseren Ereignissen wird möglichst rasch ein erster Rückblick auf das Ereignis und eine Einordnung aus hydrologischer Sicht im Internet publiziert. Ausführliche Ereignisanalysen mit Angaben zu den Ursachen und Folgen benötigen mehr Zeit und werden später als BAFU-Publikationen herausgegeben.

Hochwasser-Ereignisse

Juni 2019: Viel Regen und Schneeschmelze führten zu Hochwasser

24.06.2019 – Starke Niederschläge kombiniert mit Schneeschmelze haben Mitte Juni 2019 in zahlreichen Flüssen und Seen der Ost-, Zentral- und Südschweiz zu Hochwasser geführt. Am Hinterrhein und an der Moesa wurden neue Abflusshöchstwerte verzeichnet. Der Bodensee stieg aufgrund der grossen Zuflüsse stark an und befindet sich aktuell immer noch in der Gefahrenstufe 3.

Hochwasserereignis vom 16. bis 21. Juni 2016

01.07.2016 - Starkniederschläge haben Mitte Juni 2016 zahlreiche Flüsse und Seen der Schweiz rasch ansteigen lassen. Verbreitet wurden an den BAFU-Messstationen 2- bis 5-jährliche Hochwasser verzeichnet. Einige Flüsse führten aber auch Abflussmengen, die seltener beobachtet werden, so die Seez bei Mels oder der Rhein bei Diepoldsau. Der Bodensee erreichte den höchsten Wasserstand seit 1999.

Hochwasserereignis von Anfang Mai 2015 auf der Alpennordseite und in der Westschweiz

Intensive Niederschläge haben am Wochenende des 2./3. Mai sowie an den darauffolgenden Tagen die Gewässer der Alpennordseite und der Westschweiz sehr stark ansteigen lassen. Die Arve bei Genf und der Neuenburgersee erreichten neue Höchststände.

Hochwasser im Tessin vom November 2014

28.11.2014 - Eine Südstaulage mit mehreren intensiven Niederschlagsphasen hat im November 2014 zu Hochwasser an den Tessiner Seen geführt. Der Lago Maggiore und Lago di Lugano überschritten die Hochwassergrenze und traten über die Ufer.

Hochwasserereignisse vom Juli und August 2014

16.09.2014 - "Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser": Ein Überblick über die Hochwasserereignisse im Juli und August 2014.

Analysen früherer Ereignisse sind im Dossier des jeweiligen Jahres abgelegt oder unter „Publikationen" zu finden. Eine ausführliche Zusammenstellung der Hochwasser-Ereignisanalysen ist auch beim Thema Naturgefahren zu finden.

Niedrigwasserereignisse / Trockenheit

Trockenheit 2018: Was bleibt aus hydrologischer Sicht?

29.05.2019 - Die Trockenheit von Sommer und Herbst 2018 ist vielen noch in Erinnerung mit den Bildern von trockengefallenen Flüssen und Seen. Tiefe Grundwasserstände und lokale Wasserknappheit waren und sind immer noch ein Thema. Sind die Auswirkungen dieser Trockenperiode aus hydrologischem Blickwinkel jetzt noch sichtbar? Und welchen Einfluss hat die kommende Schneeschmelze auf die Wasserstände? Ein kurzer Überblick.

Ende des Niedrigwassers? Rückschau und Ausblick

05.12.2018 – Die Niederschläge von Anfang Dezember haben zur Entspannung der Niedrigwassersituation im Schweizer Mittelland, in der Westschweiz und im Jura beigetragen. Einige Flüsse sind deutlich angestiegen. Bei den Seen sowie im Grundwasser braucht es aber länger, bis sich die Pegel normalisieren.

Anhaltende Niedrigwasserlage im Oktober

30.10.2018 – Die ausgeprägte Niedrigwasserlage in den Schweizer Gewässern hielt im Oktober an. Der Regen der letzten Oktober-Tage hat die Niedrigwassersituation im Tessin entschärft und sogar zu Hochwasser geführt. Für eine Normalisierung der Lage in den Flüssen, den Seen und insbesondere im Grundwasser im Mittelland und im Jura ist eine längere Phase mit Regen nötig. Eine Zwischenbilanz.

Die Niedrigwasserlage in der Schweiz hält an

21.09.2018 – Die ausgeprägte Niedrigwassersituation in den Schweizer Gewässern hält auch im September noch an. Einzelne Regentage haben die Flüsse und Seen kurzfristig ansteigen lassen, die Situation aber nicht grundsätzlich entschärft. Während einige Gewässer im Osten des Landes wieder etwas mehr Wasser führen, ist nun auch die Westschweiz zunehmend von tiefen Wasserständen betroffen, wie das Beispiel vom Lac des Brenets zeigt.

Sommer 2018: Trockenheit in der Schweiz

06.08.2018 – Die Niedrigwasserlage in der Schweiz bleibt bestehen. Die Hitze führt zu hohen Wassertemperaturen und intensiver Gletscherschmelze in den Hochalpen. Das BAFU informiert über die Auswirkungen der fehlenden Niederschläge auf Flüsse, Seen, Grundwasser, Wälder und Gletscher.

Niedrigwasser und hohe Wassertemperaturen im Sommer 2018

14.08.2018 - Anhaltende Niederschlagsarmut und Wärme in den vergangenen Wochen hat zu einer ausgeprägten Niedrigwassersituation in den Schweizer Gewässern geführt. Zudem sind die Wassertemperaturen Anfang August vielerorts höher angestiegen als in den Jahren 2003 und 2015.

Januar 2017: Niedrigwasser mit Vereisung

15.09.2017 - Nach einem sehr trockenen zweiten Halbjahr 2016 herrschte im Dezember 2016 und Januar 2017 Niedrigwasser an den Gewässern der Schweiz. Verbreitet wurden Abflüsse gemessen, wie sie nur alle zwei bis zehn Jahre vorkommen. Die Jurarandseen erreichten neue Tiefststände seit anfangs der 1980er Jahre. Auch die Grundwasserstände und Quellabflüsse waren verbreitet tief. Vereisung in den Gewässern erschwerte die genauen hydrologischen Messungen.

Hitzewelle und Trockenheit in der Schweiz

26.06.2017 – Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit im Juni ist die Waldbrandgefahr in der Schweiz gestiegen. Die Niveaus der Gewässer sind etwas tiefer als normal, die Wassertemperaturen aber höher. Das BAFU informiert über die Auswirkungen der Hitzewelle auf Flüsse, Seen, Grundwasser, Wälder und Gletscher.

Rückblick Trockenheit Herbst 2015

04.12.2015. Hydrologischer Spezialbericht des Bundesamtes für Umwelt BAFU
Die Sommermonate Juli und August 2015 bleiben als aussergewöhnlich trocken und heiss in Erinnerung. Auch im Herbst fielen insbesondere auf der Alpennordseite für die Jahreszeit deutlich unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen. So verzeichneten viele Gegenden der Schweiz in der Zeit vom 29. Oktober bis zum 20. November überhaupt keine Niederschläge.
Aus hydrologischer Sicht sind vor allem die für die Jahreszeit aussergewöhnlich tiefen Wasserstände der Flüsse, der Seen und des Grundwassers bemerkenswert. Besonders ausgeprägt zeigte sich die Situation Mitte November im Mittelland und im Jura. Hier sind die Wasserstände und Abflüsse an einigen Orten bereits seit Ende Juni unterdurchschnittlich.

Dank Niederschlägen steigen Wasserstände an

27.11.2015 - Der sonnige, warme und seit Wochen trockene Herbst hat Auswirkungen auf die Wasserstände der Gewässer sowie des Grundwassers. Das BAFU beantwortet die häufigsten Fragen zu den Auswirkungen.

Analysen früherer Ereignisse sind im Dossier des jeweiligen Jahres abgelegt oder unter „Publikationen" zu finden.

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Letzte Änderung 08.01.2019

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