Newsletter vom 1. Juli 2019


1.  Kampagne «WOODVETIA – das Land der Holzvielfalt»

Im Juni 2019 startete die von der Branche und dem Bund getragene neue Kampagne für Schweizer Holz «WOODVETIA – das Land der Holzvielfalt». Hinter der Kampagne und dem Label «Schweizer Holz» steht «Marketing Schweizer Holz».

Die dreisprachige Kampagne basiert auf Geschichten, die sieben reale Objekte aus Schweizer Holz zeigen. «Wie eine Bernerin Teil einer Freiburger Familie wurde» - so und ähnlich tönt es fortan. Die Möglichkeiten mit Schweizer Holz sind so vielfältig wie unser Land. Für jeden Schweizer, jede Schweizerin wächst bei uns das passende Holz, um sein oder ihr Projekt zu verwirklichen.

Das Herzstück der Kampagne sind TV-Spots, die im Schweizer Fernsehen in den kommenden Monaten als Sponsoring zur besten Sendezeit zu erleben sind.

Hier einige Sendetermine:

  • «Die Pfahlbauer von Pfyn – Wiedersehen im Hinderriet», SRF 1, ab 9. Juni 2019, sieben Folgen, jeweils sonntags um 18:15 Uhr
  • Tagesschau, SRF 1, ab 1. Juli bis 29. September 2019, jeweils um ca. 18:00 Uhr
  • «Die grössten Schweizer Hits», SRF 1, provisorisch am 23. November 2019
  • «12h45», RTS Un, ab 1. Juli bis 29. September 2019, jeweils um 12:45 Uhr
  • Sonntagabend-Serie, RTS Un, ab 6. Oktober bis 3. November 2019, jeweils um ca. 21:10 Uhr
  • «La mia banda suona il folk», RSI, provisorisch am 9. Dezember 2019
Woodvetia - Das Land der Holzvielfalt

2.  Studie «Bioproduktewerk Schweiz»

Holz und seine Bestandteile können viele heute verwendete Kunststoffe und Textilien ersetzen. Die soeben publizierte Studie klärt Begriffe und gibt eine kurze Übersicht zu geeigneten Verfahren für mögliche künftige Bioproduktewerke in der Schweiz. Es werden die wichtigsten Technologien, Verfahrensschritte sowie potentielle Produkte erörtert. Anforderungen an eine Machbarkeitsstudie für ein Bioproduktewerk in der Schweiz wurden skizziert.

Ein Bioproduktewerk verarbeitet Holz und seine Holzbestandteile zu Produkten mit höchster Wertschöpfung. Je nach Auswahl von Produkten aus Cellulose, Lignin, Hemicellulosen und deren Kombinationen ergeben sich entsprechend geeignete Verfahren.

Auswahl an Anwendungen: Produktplattformen Lignin, Cellulose, Hemicellulose
Auswahl an Anwendungen: Produktplattformen Lignin, Cellulose, Hemicellulose

3.  Bedarfserhebung «Holz Technikum Schweiz»

«Ergänzend zu den bestehenden Laborinfrastrukturen in der Schweiz grossmassstäbliche Technikums-Strukturen im Holzbereich schaffen.»  Ziel dieser Empfehlung aus dem Nationalen Forschungsprogramm NFP 66 Ressource Holz ist es, Innovationsvorhaben so schneller umzusetzen. Eine Technikums-Struktur könnte im Rahmen eines «Innovationsclusters Holz» an verschiedenen Standorten angesiedelt sein und Unternehmen die Möglichkeit bieten, gemeinsam mit Forschungspartnern Lösungen für das Aufskalieren von Prozessen und Technologien zu entwickeln.

Mittels Online-Umfrage und Experteninterviews wurde der Bedarf in der Schweiz abgeklärt. Eine Mehrheit der Befragten könnte sich eine Beteiligung am Aufbau respektive am Betrieb eines Clusters vorstellen.


4.  Machbarkeitsstudie «Buchenhalbstoffe aus Bioproduktewerk Schweiz»

Die Studie prüfte, ob Schweizer Buchenholz zur Herstellung von mikrofibrillierter Cellulose geeignet ist. Diese kann als Additiv in vielen Produkten wie Papieren und Karton, Vliesen, Farben, Putz, Beton oder z.B. Kosmetika nachhaltig einen Mehrwert schaffen.
Es zeigte sich, dass aus Schweizer Buchenholz eine mikrofibrillierte Cellulose mit guten bis sehr guten Eigenschaften in entsprechenden Bioproduktewerken hergestellt werden kann. Die Autoren empfehlen, deshalb die Voraussetzungen hierzu zu schaffen und in einer Machbarkeitsstudie den Bau solcher Werke zu prüfen. Des Weiteren wird empfohlen, Strukturen zu schaffen, wie sie im «Holz Technikum Schweiz» angedacht sind.


5.  Ressourcenpolitik Holz und sein Umsetzungsprogramm ab 2020

Das BAFU ist daran, die Ressourcenpolitik Holz und sein Umsetzungsprogramm für die Zeit nach 2020 zu aktualisieren. Am 11. Juni 2019 wurde ein Workshop durchgeführt mit externen Partnern und dem Begleitausschuss sowie der Programmsteuerung des aktuellen Aktionsplans Holz. Es ging darum, relevante Themen für die künftige Ressourcenpolitik Holz zu sammeln und zu diskutieren. Auch die strategische Ausrichtung war Thema. Die engagierten Teilnehmenden brachten wertvolle Impulse aus der Wirtschaft, Forschung und anderen Sektoralpolitiken. Der Aktualisierungsprozess läuft noch bis Ende 2020. Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden über die weitere Entwicklung.


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Letzte Änderung 01.07.2019

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