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Veröffentlicht am 30. September 2026

3. Newsletter Wald und Holz 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Es lässt sich nicht schönreden: Der diesjährige Sommer hat den Wäldern in Europa mit Trockenheit, extremer Hitze und Bränden verheerende Schäden zugefügt. Doch was, wenn Sommer wie dieser künftig zur Normalität gehören und ein neues Zeitalter bereits angebrochen ist?
Seit mindestens drei Jahrzehnten warnen Wissenschaftler:innen uns vor dieser Entwicklung. Vielleicht waren die damaligen Modelle jedoch zu konservativ und wir wollten das Ausmass der bevorstehenden Veränderungen schlicht und einfach nicht wahrhaben.

Unabhängig davon kann festgehalten werden: Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel ist nicht nur dringend erforderlich, sondern auch eine Voraussetzung dafür, dass die Waldgebiete ihre vielfältigen Leistungen auch in Zukunft erbringen können.

Die Schweiz setzt seit Langem auf einen naturnahen Waldbau. Dieser Ansatz scheint sich heute zu bewähren. Allerdings wird sich erst in der Vegetationsperiode 2027 zeigen, wie sehr unsere Wälder tatsächlich gelitten haben und welche Folgen dies für die Holzqualität hat. Langfristig muss sich die Forstwirtschaft noch besser an veränderte Bedingungen anpassen. Dazu muss die genetische, biologische und strukturelle Vielfalt der Wälder gefördert, die Widerstandsfähigkeit der Bäume erhöht und die Risiken durch kürzere Umtriebszeiten begrenzt werden.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Michael Reinhard
Abteilungschef Wald, Bundesamt für Umwelt BAFU

Wälder unter Trockenstress: Erste Bilanz eines aussergewöhnlichen Sommers

Aufgrund von Trockenheit und Hitzewellen war der Sommer eine besonders kritische Waldbrandsaison. Über mehrere Wochen herrschte in der ganzen Schweiz eine grosse bis sehr grosse Waldbrandgefahr, weshalb in allen Kantonen Feuerverbote verhängt wurden. Dank Präventionsmassnahmen und dem verantwortungsvollen Verhalten der Bevölkerung kam es dennoch zu keinen Grossbränden. Erste Schätzungen zeigen: Die Zahl der Waldbrände liegt über dem Durchschnitt, die betroffene Fläche bleibt jedoch gering.

Unter der aussergewöhnlichen Trockenheit litten auch die Wälder stark: Bereits im Juli zeigten viele Bäume Blattverfärbungen und einen vorzeitigen Blattabwurf. Einige Kantone wünschten ein Rapid Mapping, doch der Bund setzt zur Überwachung auf swissEO (VHI, NDVIdiff, NDVIz). Das Schadensausmass lässt sich erst in den kommenden Jahren abschliessend beurteilen.

Gemeinsam gegen Waldbrände: Fachleute aus dem In- und Ausland in Bern

Instruktorin im Wald zeigt Infotafel

Am 17. und 18. Juni 2026 führte das BAFU in Bern zum dritten Mal eine Waldbrandtagung durch. Erstmals nahmen auch internationale Fachleute daran teil. Am Anlass wurden bewährte Ansätze vorgestellt und die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen zur Prävention sowie der Bewältigung und Regeneration von Waldbränden aus. Dabei zeigte sich, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kantonen sowie über die Landesgrenzen hinweg entscheidend ist, um die Waldbrandprävention zu stärken und die Einsatzbereitschaft im Ereignisfall weiterzuentwickeln.

Ein besonderer Höhepunkt der Tagung war die Exkursion nach La Neuveville. Dort ereignete sich am 18. April 2018 einer der grössten Waldbrände der letzten Jahre im Kanton Bern. Das Feuer erfasste eine Fläche von rund fünf Hektaren (50'000 m²); mehr als 70 Angehörige der Feuerwehr sowie zwei Helikopter standen im Einsatz. Vor Ort erhielten die Teilnehmenden von damals beteiligten Einsatzkräften und den heute verantwortlichen Forstfachleuten Einblicke aus erster Hand in die Bewältigung des Ereignisses und die seither gewonnenen Erkenntnisse.

Ausbreitung des Asiatischen Eschenprachtkäfers

Der Asiatische Eschenprachtkäfer (Agrilus planipennis) wurde diesen Sommer erstmals in der EU nachgewiesen, und zwar in Ungarn und der Slowakei. Der Käfer wurde bereits vor rund 25 Jahren erstmals im europäischen Teil Russlands gefunden und hat sich seitdem nach Westen ausgebreitet. So wurde er 2019 zum ersten Mal in der Ukraine gesichtet.

Der ursprünglich aus Ostasien stammende Käfer gehört zu den Quarantäneorganismen und stellt eine besondere Gefahr für den Wald dar. Deshalb ist er melde- und bekämpfungspflichtig. Er befällt Eschen (Fraxinus spp.) und den Schneeflockenstrauch (Chionanthus virginicus). Aus diesem Grund gelten für bestimmte Risikowaren besondere Einfuhrbestimmungen aus Drittländern. Der Bund und die Kantone überwachen mit Unterstützung der WSL zudem ihr Gebiet, um eine Einschleppung des Eschenprachtkäfers so früh wie möglich zu entdecken.

Asiatischer Eschenprachtkäfer – Agrilus planipennis

Was tun bei einem Verdacht?

Bei einem Verdachtsfall informieren Sie umgehend die zuständige kantonale Stelle. Gehen Sie dabei folgendermassen vor:

  • Käfer einfangen und in geschlossenem Behälter mit Atemlöchern aufbewahren
  • Käfer fotografieren und auf Merkmale überprüfen
  • Rasche telefonische Meldung an den kantonalen Waldschutzdienst. Siehe Adressen unter «Kontakte»

Benötigte Informationen: Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Fundort (Ort, Strasse, Nr.), Abholadresse

Schwerpunkt Aktionsplan Holz

Sie lesen in dieser Rubrik News und Beiträge zu aktuellen Ergebnissen des Aktionsplan Holz.

Holzbrücke

Aktionsplan Holz 2027-2032

Der neue Aktionsplan Holz 2027-2032 (APH27-32) wird bald gestartet. Er setzt gezielte Impulse für die nachhaltige Nutzung und Wertschöpfung von Holz und unterstützt innovative Projekte entlang der gesamten Wald- und Holzkette. Organisationen und Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Praxis sind eingeladen, ihre Projektideen einzureichen und damit zur Umsetzung der Ziele des neuen Aktionsplans beizutragen. Für die Unterstützung von Projekten stehen jährlich 1,3 Millionen Franken zur Verfügung.

Beitragsgesuche für den ersten Eingabetermin des APH27-32 können bis am 31. März 2027 an aktionsplan.holz@bafu.admin.ch eingereicht werden. Die Projekte müssen sich an einem der folgenden Schwerpunkte orientieren:

  • Schwerpunkt 1: Kreislauffähige Wertschöpfungskette Wald und Holz
  • Schwerpunkt 2: Nachhaltiges Bauen und Sanieren mit Holz

Die Unterlagen zum Einreichen von Gesuchen werden ab Januar 2027 auf der Seite Beitragsgesuche Aktionsplan Holz bereitstehen.

Impulse aus dem Aktionsplan Holz: Drei Projekte, die zeigen, was möglich ist

Bessere Planungssicherheit beim Schallschutz im Holzbau

Wie lässt sich Schallschutz im mehrgeschossigen Holzbau zuverlässig planen und umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Projekt «Schallschutz im Holzbau» von Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, das im Rahmen des Aktionsplans Holz unterstützt wurde. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden an der Empa umfangreiche Laboruntersuchungen zu Luft- und Trittschall sowie zur Flankenübertragung an Holzdecken und -wänden durchgeführt. Zudem wurden numerische Berechnungsmodelle weiterentwickelt und In-situ-Messungen an realisierten Bauten ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen, dass Holzkonstruktionen die geforderten Schallschutzanforderungen zuverlässig erfüllen können. Mit der aktualisierten Datenbank auf Lignumdata, einem neuen Softwaretool für den Schallschutznachweis und der Publikation «Lignum-Dokumentation Schallschutz» stehen der Praxis nun fundierte Hilfsmittel zur Verfügung, um Holzbauprojekte effizient zu planen und realisieren.

Weitere Informationen und den Schlussbericht finden Sie in Aramis-Projekteintrag: Lignum_Schallschutz im Holzbau - Texte

Ein zweites Leben für den Pavillon Jura-24

Holzpavillon Jura-2024

Der eigens für den Anlass Jura-24 in Delsberg errichtete Pavillon wurde mit Holz von Bäumen aus dem Jura erbaut, die vom Borkenkäfer befallen waren. Damit sollte gezeigt werden, dass auch ein Rohstoff, der auf den ersten Blick minderwertig erscheint, nichts von seinem Wert verlieren muss. Nun erhält der Pavillon eine neue Bestimmung: Nach einer Zwischennutzung als Ausstellungs- und Veranstaltungsort wurde die Konstruktion ab- und in der Nähe des Eisstadions von Pruntrut wieder aufgebaut. Für die umfassende Sanierung des Stadions im Jahr 2019 kam im Übrigen ebenfalls regionales Holz zum Einsatz. Der «Pavillon Charly Corbat» wird künftig als Empfangs- und Gastronomiebereich dienen. Benannt wurde er nach dem Gründer des HC Ajoie, der gleichzeitig auch die treibende Kraft hinter dem Bau der ersten Eishalle war. Mit dieser Umnutzung wird die ursprüngliche Idee des Projekts wieder aufgegriffen: Statt Bestehendes abzureissen und zu ersetzen, wird es weitergenutzt und neu belebt. Der Pavillon ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich Holzbauten an geänderte Bedürfnisse anpassen lassen, den Standort wechseln und immer wieder neue Funktionen erfüllen können.

Kreislaufwirtschaft: Wirtschaftlichkeit von ReUse-Holzbauten im Fokus

Wie wirtschaftlich sind kreislauffähige Holzbauten? Dieser Frage widmete sich das Projekt von Wüest Partner «Holzbauten in der Kreislaufwirtschaft: Entscheidungsgrundlagen für Investoren aus dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit», das durch den APH unterstützt wurde. In der Studie wird untersucht, unter welchen Bedingungen Holzbauten, die auf Wiederverwendung (ReUse) ausgelegt sind, mit konventionellen Bauweisen konkurrieren können.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Potenziale kreislaufgerechter Holzbauten in heutigen Immobilienbewertungen noch kaum berücksichtigt werden. Gleichzeitig weisen die Analysen darauf hin, dass eine Standardisierung und Digitalisierung sowie tiefere Erstellungs- und Unterhaltskosten die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern können. Holz bietet dafür besonders gute Voraussetzungen, da Bauteile zerstörungsfrei rückgebaut und mehrfach genutzt werden können.

Weitere Informationen und den Schlussbericht finden Sie im ARAMIS-Projekteintrag: Wüest Partner_Holzbauten in der Kreislaufwirtschaft

Wald- und Holzforschungsförderung WHFF-CH

Die Wald- und Holzforschungsförderung Schweiz (WHFF-CH) unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zur innovativen und nachhaltigen Entwicklung von Wald und Holz in der Schweiz beitragen. Bis zum Stichtag am 31. Juli 2026 sind acht Beitragsgesuche für Beiträge der WHFF-CH eingegangen. Die eingereichten Projekte werden derzeit durch das zuständige Expertengremium beurteilt. Anschliessend werden die Förderentscheide durch das Leitungsgremium getroffen.
Ankündigung: Der nächste Eingabetermin für neue Beitragsgesuche ist der 31. Januar 2027.

Aktuelle Forschungsergebnisse für Wald und Holz

Wie können Holzreststoffe hochwertig genutzt, die Waldverjüngung gezielt gefördert und wichtige Baumarten wie die Esche langfristig erhalten werden? Die folgenden drei Beiträge stellen aktuelle Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten vor, die von der Wald- und Holzforschungsförderung Schweiz (WHFF-CH) unterstützt wurden. Sie zeigen exemplarisch, wie Forschung dazu beiträgt, innovative Lösungen für die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung von Wald und Holz in der Schweiz zu entwickeln.

Neue Erkenntnisse zur Resistenz der Esche

Die Esche ist eine der ökologisch wertvollsten Baumarten der Schweiz. Allerdings ist diese Baumart seit Jahren durch das Eschentriebsterben bedroht – und künftig möglicherweise auch durch den aus Osteuropa vorrückenden Eschenprachtkäfer. Das Projekt SURVIVASH 2.0 der WSL untersuchte deshalb 15 als widerstandsfähig eingestufte Eschen-Genotypen unter kontrollierten Laborbedingungen auf ihre Resistenz gegenüber beiden Schadorganismen. Die Ergebnisse zeigen, dass vermeintlich resistente Eschen sehr unterschiedlich reagieren und sich auf einem breiten Resistenzgradienten verteilen. Erfreulicherweise erzielten fünf Genotypen aus den Kantonen Kantonen JU, GR, SZ, TG und ZH gegenüber beiden Bedrohungen gute Resultate. Diese seltenen «Doppelresistenten» sind wichtige Hoffnungsträger für die Erhaltung der Esche in der Schweiz. Die Studie betont die Relevanz des zielgerichteten Erhalts gesunder Eschen im Wald sowie der Identifizierung weiterer resistenter Individuen, um das genetische Potenzial für kommende Waldgenerationen zu bewahren.

Weitere Informationen und den Schlussbericht finden Sie im ARAMIS-Projekteintrag: WSL_SURVIVASH2.0_gesunde Eschen

Nanocellulose statt Leim: Neue Wege für Holzreststoffe

In Schweizer Sägewerken fallen jedes Jahr grosse Mengen an Sägenebenprodukten, wie beispielsweise Sägespäne, an. Im Projekt «Cellulose-Bindemittel» der BFH-AHB wurde erforscht, wie sich diese Reststoffe mithilfe von bakterieller Nanocellulose zu leistungsfähigen und vollständig recycelbaren Verbundwerkstoffen verarbeiten lassen. Dabei ersetzt die biobasierte Nanocellulose konventionelle, meist erdölbasierte Klebstoffe. Die Versuche zeigen, dass sich stabile Holzwerkstoffe herstellen lassen, deren Festigkeit insbesondere bei einem höheren Nanocellulose-Anteil, einer kleineren Partikelgrösse und einer höheren Dichte zunimmt. Besonders vielversprechend ist die Kreislauffähigkeit: Nach dem Recycling genügen bereits geringe Mengen zusätzlicher Nanocellulose, um die ursprünglichen Materialeigenschaften weitgehend wiederherzustellen. In Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Industrie wurden zahlreiche mögliche Anwendungen identifiziert, von Verpackungen und Akustikpaneelen bis hin zu Möbeln und Designprodukten. Das Projekt zeigt damit neue Möglichkeiten auf, Holzreststoffe hochwertig, ressourcenschonend und zirkulär zu nutzen.

Weitere Informationen und den Schlussbericht finden Sie im ARAMIS-Projekteintrag: BFH-AHB_Cellulose-Bindemittel

Neue Entscheidungsgrundlage für die klimaangepasste Waldentwicklung

Wo finden junge Bäume genügend Licht, um zu vitalen Bäumen heranzuwachsen? Ein neues Forschungsprojekt der WSL beantwortet diese zentrale Frage der Waldbewirtschaftung mit einer schweizweiten Karte des lichtbedingten Verjüngungspotenzials. Grundlage hierfür sind Feldaufnahmen in 39 Waldgebieten sowie hochauflösende LiDAR-Daten, mithilfe derer die Lichtverhältnisse unter dem Kronendach modelliert wurden. Die Karte zeigt für verschiedene Baumartengruppen – von schattentoleranten Arten wie Buche oder Tanne bis zu lichtbedürftigen Arten wie Eiche, Lärche oder Birke –wo die vorhandenen Lichtverhältnisse für eine erfolgreiche Verjüngung ausreichen. Damit erhalten Forstbetriebe und Kantone erstmals ein flächendeckendes Instrument, um die Wirkung von Massnahmen zu kontrollieren, geeignete Baumarten auszuwählen und Verjüngungseingriffe zu planen. Da die Karte mit neuen LiDAR-Daten regelmässig aktualisiert werden kann, ermöglicht sie zudem ein langfristiges Monitoring des Verjüngungspotenzials und unterstützt eine klimaangepasste Waldentwicklung.

Weitere Informationen und den Schlussbericht finden Sie im ARAMIS-Projekteintrag: WSL_Karten_Verjüngungspotential

Rechtliches Gutachten «Bäume ausserhalb des Waldes»

Bäume ausserhalb des Waldes – ob entlang von Strassen, in Städten oder auf Landwirtschaftsflächen – gewinnen zunehmend an Relevanz. Ihre rechtliche Verankerung ist oft jedoch lückenhaft. Vor diesem Hintergrund hat das BAFU bei Prof. Dr. Thierry Largey, Professor an der Universität Lausanne und Doktor des Rechts sowie Lizenziat in Biologie, ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Der vorliegende Bericht analysiert, wie das europäische Recht – insbesondere das EU-Naturwiederherstellungsgesetz (Regulation NRR) – Bäume ausserhalb des Waldes in den Bereichen Agroforst und urbane Forstwirtschaft regelt. Das Gutachten zeigt, welche konkreten gesetzlichen Massnahmen Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien/Wallonie bereits umgesetzt haben. Der Bericht richtet sich an Fachpersonen aus Forstwirtschaft, Raumplanung, Biodiversitäts- und Klimapolitik sowie an Rechtsspezialistinnen und -spezialisten, die sich mit der Förderung von Bäumen ausserhalb des Waldes befassen. Er liefert wertvolle Orientierung für Behörden auf Bundes- und Kantonsebene, die legislative oder planerische Massnahmen in diesem Bereich prüfen oder entwickeln wollen.

Der Bericht steht unter den Rechtsgutachten für das BAFU im Abschnitt «Wald und Holz»zur Verfügung.

Bauen und Wohnen zählen zu den zentralen Herausforderungen Europas

Bis 2035 müssten jährlich über zwei Millionen neue Wohnungen gebaut werden, während bereits heute rund 650'000 Wohnungen pro Jahr fehlen. Zur Förderung von bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum wurden verschiedene europäische Initiativen ins Leben gerufen. Dazu gehören die European Housing Alliance sowie die Science and Timber Construction Alliance (SITCA), die den Holzbau als klimafreundliche Bauweise vorantreibt. Auch Schweizer Unternehmen engagieren sich in dieser Allianz. Darüber hinaus fördert die Europäische Investitionsbank (EIB) Investitionen in die Bioökonomie und nachhaltige Bauprojekte (siehe greenchecker.eib-group.org/eib-green).

Publikationen

Neues Handbuch Holzernteverfahren

Handbuch Holzernteverfahren
Nach vier Jahren intensiver Entwicklungsarbeit hat die Fachstelle Codoc Mitte August das neue Handbuch Holzernteverfahren veröffentlicht. In enger Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus Praxis, Ausbildung und Forschung wurde erstmals eine schweizweit einheitliche Grundlage zur Beschreibung von Holzernteverfahren erarbeitet. Nebst Grundlagen der Holzernte stellt es die in der Schweiz gebräuchlichsten Holzernteverfahren und -systeme vor und bietet praxisnahe Hinweise für deren Umsetzung.

Bezug: https://shop.codoc.ch/handbuch-holzernteverfahren-v2026