Wasser: Fachinformationen

Belastungen

Bäche, Flüsse, Seen und das Grundwasser stehen unter Druck. Viele Gewässer werden durch Düngerrückstände, Pestizide und Arzneimittel verunreinigt. Sie sind eingeengt, begradigt und verbaut. Ausserdem werden sie durch die Wasserkraftnutzung beeinträchtigt. Negativ wirken sich zunehmend auch eingeführte Pflanzen und Tiere sowie der Klimawandel aus.

Zustand der Gewässer

Als Wasserschloss Europas verfügt die Schweiz über umfangreiche Wasserressourcen. Trotz insgesamt guter Wasserqualität beeinträchtigen Rückstände aus Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Mikroverunreinigungen sowie Verbauungen und künstliche Hindernisse die ober- und unterirdischen Gewässer. Analysen und Prognosen von Pegelständen und Abflüssen ermöglichen, frühzeitig vor Hochwasser zu warnen.

Massnahmen

Die Gewässerschutzgesetzgebung des Bundes fordert die Renaturierung von Flüssen und Seen, um deren natürliche Funktionen wiederherzustellen und deren gesellschaftlichen Nutzen zu stärken. Um die Mikroverunreinigungen in den Gewässern zu verringern, sollen die Abwasserreinigungsanlagen mit einerzusätzlichen Reinigungsstufe ausgebaut werden.

Internationale Kommissionen

Der Schutz des Trinkwassers ist eines der vordringlichen Themen weltweit. Ein Fünftel der Weltbevölkerung verfügt nicht über genügend Trinkwasser. Die Schweiz bringt ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Süsswasser in die internationalen Bemühungen zum Schutz dieser wertvollen Ressource mit ein.

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Letzte Änderung 23.08.2022

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