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Wasser ist lebensnotwendig – ohne Wasser keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen. Gewässer sind die Lebensadern unserer Landschaften. Alle Siedlungen sind auf Wasser angewiesen; in Auenwäldern findet sich die höchste Artenvielfalt unseres Landes; Seeufer und Fliessgewässer sind beliebte Erholungsgebiete.
In früheren Zeiten wurden Nutzungen dem Wasserangebot angepasst. Die traditionelle, landwirtschaftliche Nutzung richtete sich nach den klimatischen Bedingungen, Siedlungen entstanden dort, wo es Wasser gab, nämlich an Quellen, Flüssen oder Seeufern. Der Mensch nutzte Wasser für die Ernähung, die Hygiene, Transport und Handel, zur Energiegewinnung, für kultische und mystische Zwecke sowie als Ressource zur Bewässerung.
Natürliche Fliessgewässer sind Lebensraum für eine Vielzahl von Arten. Die Fliessgewässer sorgen dafür, dass deren Lebensräume verbunden werden. Das periodische Entstehen von Sukzessionsflächen ist insbesondere für naturnahe Fliessgewässer typisch. Hier besteht die Chance, die Dynamik einer freien Naturentwicklung zur Belebung der biologischen Vielfalt zuzulassen.
Revitalisierungen ermöglichen es, den Gewässern einen Teil ihres angestammten Raums zurückzugeben und gleichzeitig den Hochwasserschutz zu unterstützen. Gewässer als Element der Landschaft werden unter Umständen stark von der Wasserkraftnutzung geprägt.
Für den Menschen sind Auengebiete und Uferbereiche beliebte Erholungsgebiete. Allerdings kann es zu Interessenskonflikten zwischen Schutz und Nutzung kommen, weil solche Flächen inzwischen sehr selten geworden sind. Deshalb sollen wieder mehr solche Räume geschaffen werden, z.B. durch das Ausdolen oder Revitalisieren von Bächen in Siedlungsgebieten.
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