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Massnahmen zum Schutz der Gewässer

Die Gewässerschutzgesetzgebung des Bundes fordert die Renaturierung von Flüssen und Seen, um deren natürliche Funktionen wiederherzustellen und deren gesellschaftlichen Nutzen zu stärken. Um die Mikroverunreinigungen in den Gewässern zu verringern, sollen die Abwasserreinigungsanlagen mit einerzusätzlichen Reinigungsstufe ausgebaut werden.

Renaturierung der Gewässer -

Nötig sind dazu: ausreichender Gewässerraum, Revitalisierung und die Reduktion der negativen Auswirkungen der Wasserkraftnutzung. So müssen u.a. Schwall/Sunk beseitigt, der Geschiebehaushalt saniert, die Fischwanderung gewährleistet und die Restwasservorschriften umgesetzt werden.

Abwasserreinigung -

Dank dem praktisch flächendeckenden Ausbau von Abwasserreinigungsanlagen hat sich die Gewässerqualität in der Schweiz stark verbessert. In einem nächsten Schritt sollen Mikroverunreinigungen entfernt werden. Voraussetzung dafür sind Gebühren nach dem Verursacherprinzip.

Grundwasserschutz -

In der Schweiz werden mehr als 80% des Trink- und Brauchwassers aus Grundwasservorkommen gewonnen. Damit diese Ressourcen nicht durch menschliche Aktivitäten verschmutzt werden, braucht es Schutzmassnahmen. Denn Landwirtschaft, Verkehr, Industrie und Gewerbe, aber auch Freizeitaktivitäten können eine Bedrohung, sowohl qualitativ wie quantitativ, für die wichtigste Trinkwasserressource der Schweiz darstellen.

Gefahrenprozesse -

In der Schweiz spielt der Umgang mit Naturgefahren auf Grund der geografischen Gegebenheiten seit jeher eine grosse Rolle. An vielen Orten stellen Naturgefahren eine Bedrohung für Menschen, Sachwerte und Infrastrukturen dar. Der Bund hat den Auftrag, den Schutz der Bevölkerung und grosser Sachwerte vor Naturgefahren sicherzustellen.

Fischerei -

Die fischereirelevanten Rechtsgrundlagen des Bundes regeln den Schutz und die Nutzung der Fischbestände und der Gewässerlebensräume. Für einige Tätigkeiten zur Verbesserung der Fischbestände können Subventionen angefordert werden. Angler, Fischereiaufseher, Berufsfischer und Fischzüchter benötigen eine Aus- oder Weiterbildung für die Ausübung ihres Hobbies oder Berufs.

Übergeordnete Instrumente -

Damit der Schutz der Gewässer im Einklang mit der Nutzung des Wassers und dem Schutz vor den Gefahren des Wassers umgesetzt werden kann, stellt das BAFU Instrumente wie beispielsweise das Einzugsgebietsmanagement zur Verfügung


Kontakt: wasser@bafu.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 30.06.2015

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Publikationen

 PDF

Eine Auslegeordnung 2015 - Studie im Auftrag des BAFU
26.08.2015 | 615 KB | PDF


http://www.bafu.admin.ch/wasser/13465/13486/index.html?lang=de