Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 5. November 2026

31. UNO-Klimakonferenz COP31

Die 31. UNO-Klimakonferenz (COP31) findet vom 9. November bis zum 20. November 2026 in Antalya (Türkei) statt. UVEK-Vorsteher Albert Rösti wird die Schweiz in der zweiten Verhandlungswoche auf Ministerebene vertreten. Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass die Länder ihre Klimaziele unter dem Pariser Übereinkommen wirksam umsetzen.

Die COP31 hat zum Ziel, die Umsetzung des Pariser Übereinkommens zu stärken. Dieses verpflichtet alle Staaten, ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Dazu müssen sie ihre nationalen Klimaziele alle fünf Jahre verschärfen, entsprechende Massnahmen umsetzen und regelmässig über die Fortschritte berichten.

Rolle der Schweiz

Die Schweiz arbeitet in Antalya darauf hin, dass alle Länder, vor allem jene mit grossem Treibhausgas-Ausstoss, wirksame Massnahmen ergreifen, um ihre Klimaziele zu erreichen. Weiter geht es um die an der COP28 von 2023 gesteckten Ziele, nämlich die Verdreifachung der erneuerbaren Energien und die Verdoppelung der Energieeffizienz bis 2030 sowie den Ausstieg aus den fossilen Energien bis 2050. Dafür sollen die Länder enger zusammenarbeiten und nationale Fahrpläne (sog. Roadmaps) entwickeln

Schweizer Delegation in Antalya

Die Schweizer Verhandlungsdelegation umfasst elf Personen und steht unter der Leitung von Umweltbotschafter Felix Wertli, Chef der Abteilung Internationales des Bundesamts für Umwelt. Ebenfalls Teil der Delegation sind vier Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Wirtschafts- und Umweltkreisen.

Mitteilungen

UNO-Klimakonferenz COP31: Bundesrat erteilt Schweizer Delegation Verhandlungsmandat (19.08.2026)

Weiterführende Informationen

UNFCCC: Climate Change Conference - Antalya

COP30: Keine Einigung auf Fahrplan zur Abkehr von Öl und Gas