Modul 2 – Fallbeispiele
Das integrale Altlastenrisiko-Management (IAM) hat das Ziel, die von Altlasten ausgehenden Gefahren und Risiken für Mensch und Umwelt langfristig und nachhaltig zu beseitigen. Zudem sollen Abfälle und Emissionen in Luft, Wasser und Boden präventiv vermieden oder so behandelt werden, dass diese in die Umwelt abgegeben werden können oder eine fachgerechte Entsorgung möglich ist (vgl. Abbildung unten). Das integrale Altlastenrisiko-Management strebt einen ganzheitlichen Umgang mit Ursachen und Folgen von Altlasten durch Abfälle und Emissionen an. In diesem Sinn sollen wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedürfnisse so gedeckt werden, dass Abfälle und Emissionen die Funktion von Ökosystemen nicht negativ beeinflussen.
2.1 Fallbeispiel Sondermülldeponie
Die Sondermülldeponie Kölliken wurde 1978 nach dem damaligen Wissensstand konzipiert. In der Betriebszeit bis 1985 wurden rund 300’000 m3 bzw. 47’000 Tonnen Sonderabfälle abgelagert.
Auftrag:
Beurteilen Sie Ursachen, Folgen und Massnahmen bei der Sondermülldeponie Kölliken mit dem integralen Altlastenrisiko-Management (IAM), indem Sie den folgenden SRF-Beitrag analysieren und möglichst viele Aspekte direkt ins IAM notieren.
Kölliken: Der Kampf gegen das Gift im Fels, SRF, Schweiz aktuell, 5.4.2019
(ab 5:22 Minuten)
2.2 Fallbeispiel Industrie
Auftrag:
Beurteilen Sie im folgenden SRF-Beitrag die Ursachen, Folgen und Massnahmen mit dem integralen Altlastenrisiko-Management (IAM), indem Sie möglichst viele Aspekte direkt in diese Grafik notieren.
