Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 24. Februar 2023

Monitoring der Belastung durch Elektrosmog

Welcher Belastung durch Elektrosmog ist die Schweizer Bevölkerung im Alltag ausgesetzt? Verändert sich diese Belastung mit der Zeit? Welche Quellen tragen am stärksten zur Gesamtbelastung bei? Diese und weitere Fragen untersucht das Bundesamt für Umwelt (BAFU) mithilfe einer systematischen Erhebung der Elektrosmog-Belastung in der Schweiz.

16. Februar 2024

NIS-Exposition: Bedeutung, Herkunft und Erfassung

Nichtionisierende Strahlung (NIS) ist in unserem Alltag allgegenwärtig. NIS stammt von Mobilfunkantennen und -telefonen, Rundfunksendern, drahtlosen Computernetzwerken (WLAN) und anderen Funkanwendungen, aber auch von Strom- und Fahrleitungen sowie von elektrischen Haushaltsgeräten. Sie ist zeitlich, räumlich sowie in ihrer Zusammensetzung sehr variabel. Die Belastung, der Menschen durch NIS ausgesetzt sind, bezeichnet man als NIS-Exposition. Um die NIS-Exposition für eine Person (oder für einen Ort an dem sich Menschen aufhalten) zu erfassen benötigt man Informationen über die Stärke aller elektromagnetischen Felder, die auf diese Person einwirken (oder den Ort an dem sich diese Person aufhält).

16. Februar 2024

Konzept des Monitorings

Mit der Revision der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) vom 17. April 2019 erhielt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) den Auftrag, periodisch über die Belastung der Schweizer Bevölkerung durch NIS zu informieren (Art. 19b Abs. 1 NISV). Das Konzept zur Umsetzung dieses Auftrags wurde im Dezember 2015 vom Bundesrat verabschiedet. Es umfasst vier Module, welche gemeinsam das «NIS-Expositionsmonitoring» bilden.

15. September 2025

Messungen: Methoden, Daten und Ergebnisse

Mit den NIS-Expositionsmessungen soll die tatsächliche Belastung der Bevölkerung durch die wichtigsten Quellen von nichtionisierender Strahlung (z.B. Hochspannungsleitungen, Rundfunksender, Mobilfunkanwendungen, WLAN) erfasst werden. Zu diesem Zweck lässt das BAFU seit 2021 schweizweit Messungen in typischen öffentlichen Aussen- und Innenbereichen und in Privatwohnungen durchführen. 2022 konnten die ersten Ergebnisse publiziert werden.