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Veröffentlicht am 4. Februar 2026

Planerische Massnahmen

Nicht nur die Gefährdung eines Ortes, sondern vor allem seine Nutzung bestimmt das Risiko. Denn je nach Art der Nutzung und der Verletzlichkeit steigt oder sinkt das Schadenpotenzial. Bislang begegnet die Raumplanung den Naturgefahren hauptsächlich mit einem gefahrenbasierten Ansatz. Ob und welche Schutzmassnahmen nötig sind, leitet sich dabei aus der Gefahrenstufe eines Gebietes ab, die in der Gefahrenkarte verzeichnet ist. Der Fokus liegt auf den Gebieten mit einer erheblichen oder mittleren Gefährdung. Doch häufig liegen die grössten Risiken nicht in erheblich oder mittel gefährdeten Gebieten, sondern in Gebieten mit einer geringen Gefährdung. Der risikobasierte Ansatz trägt diesem Umstand Rechnung, indem auch Risikoüberlegungen in die Raumplanung einfliessen.

Die risikobasierte Raumplanung hat zum Ziel, die Risikoentwicklung zu steuern und neue, inakzeptable Risiken zu vermeiden.

Risikobasierte Raumplanung

Die Publikation führt in die Thematik ein und zeigt anhand von Fallbeispielen, wie ein risikobasierter Ansatz die raumplanerische Umsetzung der Gefahrenkarten ergänzen kann.

2. Februar 2026

Risikoermittlung und -bewertung

Allgemein versteht man unter Risiko die Möglichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis einen Schaden verursacht. Risiken können mit systematischen und wissenschaftlichen Methoden ermittelt und bewertet werden und dienen somit der Messung von Sicherheit und der Priorisierung von Schutzmassnahmen.

28. Januar 2026

Entwicklung der Raumnutzung

Naturereignisse sind nur dann gefährliche Prozesse, wenn sie Menschen, Gebäude oder Infrastrukturen betreffen. Daher sind auch Daten über die immer intensivere Raumnutzung für das integrale Risikomanagement von entscheidender Bedeutung. Risikoanalysen, bei denen Gefahren und Landnutzung übereinandergelegt werden, sind im Gange. Die Erstellung von Daten zur Raumnutzung und zu demografischen Trends ist eine gemeinsame Aufgabe des Bundesamtes für Landestopografie (swisstopo), des Bundesamtes für Statistik (BFS) und des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE).