Innovation
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) fördert die Entwicklung innovativer Umwelttechnologien mit Bundesbeiträgen. Es arbeitet eng mit Privatfirmen und Institutionen der angewandten Forschung zusammen.
Mit seiner Fördertätigkeit will das BAFU
- die Umwelt mit ressourceneffizienten Produkten, Technologien und Prozessen entlasten
- die Ressourceneffizienz und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft stärken
Das Instrument der Umwelttechnologieförderung UTF schafft den Rahmen dafür. Alle fünf Jahre wird ein Bericht zu den Aktivitäten der Umwelttechnologieförderung veröffentlicht. Er informiert über die UTF im Allgemeinen (z.B. Kriterien, Prozesse, Verwendung der Gelder) und deren Wirkung. Projektbeispiele zeigen die Vielfalt der geförderten Projekte auf.
Umwelttechnologieförderung 2017–2021
Bericht des Bundesrates
Umwelttechnologieförderung
Artikel 49 Absatz 3 des Umweltschutzgesetzes sieht vor, dass der Bund die Entwicklung von Technologien, Anlagen, Verfahren und Produkten (Güter und Dienstleistungen) unterstützen kann, mit denen die Umweltbelastung im öffentlichen Interesse vermindert wird.
Eingabe eines Gesuchs
Zur Zeit wird im Rahmen der Aufgaben- und Subventionsüberprüfung des Bundesrates ein Verzicht auf die Umwelttechnologieförderung geprüft. Der definitive Entscheid des Parlaments über die Entlastungsmassnahme sollte per anfangs 2027 feststehen. Deshalb können vorerst keine Gesuche mehr eingereicht werden. Neue Informationen werden hier sobald verfügbar aufgeschaltet.
Durchführung eines Projekts
Bei genehmigten Projekten wird zwischen dem BAFU und den Beitragsempfängern ein Vertrag ausgearbeitet. Zwischen- und Schlussberichte sind Voraussetzung für die Ausbezahlung der Projektbeiträge.
Umwelttechnologieförderung: Projekte
In den ersten 25 Jahren, d.h. zwischen 1997 und 2021, wurden insgesamt 665 Projekte mit rund 84 Millionen Franken in allen relevanten Umweltbereichen unterstützt: