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Veröffentlicht am 23. Juni 2021

Transformatorenstationen als Elektrosmog-Quelle

Transformatoren erhöhen oder reduzieren die elektrische Spannung. Sie gelangen in Kraftwerken, Unterwerken, Wohnquartieren und Industriegebieten zur Anwendung. Die Trafostationen in Dörfern und städtischen Quartieren werden vom regionalen Stromverteilnetz gespiesen. Sie wandeln dessen Spannung von 6000 bis 30'000 V auf die im Haushalt benötigten 230 und 400 V um.

Magnetfeld einer Transformatorenstation

Eine einfache Transformatorenstation besteht aus Hochspannungsteil, Transformator und Niederspannungsverteilung.

Die Niederspannungsverteilung selbst und ihre Verbindung mit dem Transformator erzeugen die stärksten Magnetfelder. Dies hängt damit zusammen, dass die Stromstärke hier viel grösser ist als auf der Hochspannungsseite. Zudem erhöht die räumliche Auftrennung der einzelnen Stromleiter in der Niederspannungsverteilung die Magnetfelder nochmals.

Da es eine grosse Vielfalt an Transformatorenstationen gibt, sind allgemeingültige Aussagen zu den von ihnen verursachten Magnetfeldern kaum möglich.

Zuständigkeiten

Für die Bewilligung von Transformatorenstationen und deren NIS-Beurteilung ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) zuständig.