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Nanotechnologie befasst sich mit Strukturen, die kleiner sind als 100 Nanometer. Das ist weniger als der achthundertste Teil einer Haaresbreite. Zahlreiche Anwendungen dieser neuen Technologie existieren erst auf dem Papier oder in den Labors der Forscher. Zu möglichen Risiken gibt es erst lückenhafte Erkenntnisse.
Die Nanotechnologie eröffnet eine breite Palette von Anwendungen in der Medizin, der Energietechnik, bei der Speicherung von Daten, der Herstellung neuer Materialien, etc.
Das Potenzial - aber auch die Risiken - der neuen Technologie lassen sich aber erst in groben Zügen abschätzen. Weitere Abklärungen hat das BAFU zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit in Form eines Aktionsplans an die Hand genommen.
Für Umwelt und Gesundheit eröffnet die Nanotechnologie Chancen, z.B.:
Es gibt aber auch Hinweise auf mögliche Risiken der Nanotechnologie:
Verglichen mit der Erforschung von Anwendungen wird erst sehr wenig Geld in die Risikoforschung gesteckt. Um die grossen Wissenslücke zu schliessen braucht es sowohl in der Schweiz als auch international grosse Anstrengungen.
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