Umwelttechnologieförderung

Artikel 49 Absatz 3 des Umweltschutzgesetzes sieht vor, dass der Bund die Entwicklung von Technologien, Anlagen, Verfahren und Produkten (Güter und Dienstleistungen) unterstützen kann, mit denen die Umweltbelastung im öffentlichen Interesse vermindert wird.

Die zur Verfügung stehenden Mittel betragen rund 4 Millionen Franken pro Jahr. Der Kredit wird alljährlich durch die Eidgenössischen Räte bewilligt. Alle fünf Jahre erstattet der Bundesrat Bericht über die Wirkung der Umwelttechnologieförderung.

Welche Projekte werden unterstützt?

Der Begriff Umwelttechnologie umfasst alle Technologien, Anlagen, Verfahren und Produkte (Güter und Dienstleistungen), die die Umweltbelastung reduzieren und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ermöglichen. Im Rahmen der UTF werden einerseits Pilot- und Demonstrations-Projekte (P&D), andererseits Projekte zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft gefördert.

Projekte werden in den Bereichen Abfall und Recycling, Biodiversität (Natur- und Landschaftsschutz, Walderhaltung), Boden und Altlasten, Klima, Lärmbekämpfung, Luftreinhaltung, Gefahrenprävention (Schutz vor Naturgefahren und Sicherheit), Ressourceneffizienz und Wasser unterstützt.

Wer wird unterstützt?

Sowohl einzelne Firmen, Firmengruppen oder Projektgruppen aus Firmen als auch Forschungsinstitutionen können Gesuche eingeben und finanzielle Projektunterstützung beantragen. Auf gemischte Projektteams aus Unternehmen und Forschung wird Wert gelegt.

Weiterführende Informationen

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Letzte Änderung 09.03.2018

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Anfragen sind zu richten an:

Sektion Innovation
Bundesamt für Umwelt BAFU
Abteilung Ökonomie und Innovation
CH-3003 Bern

Tel. +41 58 469 69 10
E-Mail: innovation@bafu.admin.ch 

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