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Veröffentlicht am 12. November 2025

Gesundheit und Umwelt

Die Bewertung von Gesundheitsrisiken stützt sich auf ein breites Spektrum an Studien. Diese Studien können an Modellen (Tiere, Zellen usw.), am Menschen (epidemiologische Studien) oder auf der Grundlage theoretischer Modelle durchgeführt werden. Die Auswirkungen können sowohl kurz- als auch langfristig analysiert werden und bei niedrigen oder hohen Expositionsintensitäten auftreten. Die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Ergebnisse hängt von Faktoren wie der Qualität der Studien, ihrer Anzahl und der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse ab. Daher wird bei den Auswirkungen zwischen verschiedenen Evidenzgraden unterschieden.

Die Wirkung nichtionisierender Strahlung auf den Menschen hängt von der Intensität und der Frequenz der Strahlung ab. Die Auswirkungen sehr intensiver Strahlung, die in der Regel in unserer Umwelt nicht vorkommt, sind wissenschaftlich fundiert belegt. Für nichtionisierende Strahlung geringer Intensität, wie sie im Alltag vorkommt, konnten keine gesundheitlichen Auswirkungen mit einem hohen Beweisgrad nachgewiesen werden. Die wissenschaftliche Forschung deutet jedoch auf verschiedenen Evidenzniveaus darauf hin, dass gesundheitliche oder biologische Auswirkungen im Zusammenhang mit nichtionisierender Strahlung stehen könnten. Es ist wichtig zu beachten, dass der Beweisgrad für einige biologische Effekte hoch sein kann, ohne dass die gesundheitliche Implikation dieser Effekte nachgewiesen ist.

11. April 2025

Gesundheitliche Auswirkungen von Hochfrequenz-Strahlung

Bei den Auswirkungen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen wird zwischen so genannten thermischen und nicht-thermischen Wirkungen unterschieden.

11. April 2025

Gesundheitliche Auswirkungen von niederfrequenter Strahlung

Bei den Auswirkungen von niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern auf den Menschen wird zwischen Reizwirkungen und so genannten unterschwelligen Wirkungen unterschieden.

22. Dezember 2025

Elektrosensibilität

Als elektrosensibel bezeichnen sich Menschen, die in ihrer Gesundheit oder ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt sind und dies auf elektromagnetische Felder in ihrem Alltag zurückführen. Anerkannte medizinische Diagnosekriterien existieren nicht. In diesem Zusammenhang werden auch andere Begriffe verwendet, unter anderen: Elektrosensibilität, Elektrohypersensibilität (EHS), elektromagnetische Hypersensibilität oder idiopathische Intoleranz, die elektromagnetischen Feldern zugeschrieben wird (IEI-EMF, englisches Akronym). Der Einfachheit halber verwenden wir in diesem Zusammenhang das Akronym EHS.

5. September 2025

Weiterverfolgung Wissensstand BERENIS

Zur fachlichen Unterstützung hat das BAFU im Jahr 2014 eine Beratende Expertengruppe NIS (BERENIS) einberufen. Diese sichtet die neu publizierten wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema und wählt diejenigen zur detaillierten Bewertung aus, die aus ihrer Sicht für den Schutz des Menschen von Bedeutung sind oder sein könnten.

Newsletter Beratende Expertinnen- und Expertengruppe NIS (BERENIS)

Die neue Suchapplikation ermöglicht es, die von BERENIS evaluierten und im Newsletter erschienenen Studien nach Themengebieten, Stichworten und weiteren Filterkriterien zu durchsuchen.

12. November 2025

Forschung zu den Auswirkungen nichtionisierender Strahlung auf Gesundheit und Umwelt

Das BAFU hat 2022 einen Projektaufruf lanciert zur Förderung der Forschung zu den Auswirkungen nichtionisierender Strahlung (NIS) auf Gesundheit und Umwelt. Die Ausschreibung zielte darauf ab, Forschungsprojekte zu unterstützen, die gesundheitliche oder biologische Auswirkungen von NIS untersuchen. Insgesamt laufen sieben Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Themen.

19. August 2025

Internationale Forschung

Das Aufkommen neuer Technologien wie 5G wirft Fragen bezüglich der Auswirkungen der Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) auf. Als multilaterale Behörde für öffentliche Gesundheit ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dafür zuständig, die internationale wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich zu verfolgen, die verfügbare Evidenz zu bewerten und auf der Grundlage fundierter wissenschaftlicher Daten Empfehlungen zu formulieren.