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Veröffentlicht am 15. September 2026

Nitrat im Grundwasser

Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an rund jeder siebten Messstelle. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen an rund 50% der Messstellen über dem Grenzwert.

Grundwasser enthält von Natur aus nur wenig Nitrat. Für Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird oder dafür vorgesehen ist, gilt gemäss Gewässerschutzverordnung GSchV ein Grenzwert («numerische Anforderung») von 25 Milligramm pro Liter (mg/l). In den letzten zehn Jahren wurde dieser Grenzwert landesweit an bis zu 18% der Messstellen der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA überschritten.

Werte in Ackerbaugebieten vielerorts über Grenzwert

Hauptverantwortlich für die grossflächige Belastung des Grundwassers mit Nitrat ist die intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. In Gebieten, die von Acker- oder Gemüsebau geprägt sind, überschreiten rund 50% der Messstellen den Grenzwert. Betroffen ist primär das Mittelland. Dort liegen die Konzentrationen an rund 80% der Messstellen bei über 10 mg/l.

Der Anteil der NAQUA-Messstellen, an denen der Grenzwert im Grundwasser überschritten wurde, war von 2008 bis 2017 leicht rückläufig. Anschliessend nahm der Anteil tendenziell wieder zu.

Als Ursachen für den Anstieg der Nitrat-Konzentrationen im Grundwasser kommen sowohl hydrologische als auch verschiedene agronomische Faktoren in Frage. Abklärungen sind im Gange.

Indikator "Nitrat im Grundwasser"

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